Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 6. Juni 2023

Paraguay und Bolivien wollen gemeinsam den Drogenhandel an der Grenze bekämpfen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay berichtet, haben paraguayische und bolivianische Regierungs- und Behördenvertreter am vergangenen Freitag an einem Treffen in Santa Cruz de la Sierra teilgenommen, um den gemeinsamen Kampf gegen den Drogenhandel an der Grenze zwischen den beiden Ländern zu besprechen. Bei dem Treffen wurden Fragen im Zusammenhang mit der aktuellen Situation des Drogenhandels und damit zusammenhängender Verbrechen in der Grenzregion erörtert. Auch die Luftverkehrskontrolle, die Analyse von GPS-Informationen und die Zerstörung illegaler Landebahnen waren Themen, die zu besprechen galten. Das Ergebnis dieses Treffens war die beidseitige Bereitschaft, einen binationalen Aktionsplan aufzustellen, der den Informationsaustausch und gemeinsame Operationen zur Unterbindung des Drogenhandels an der Grenze vorsieht. (IP Paraguay)

In dieser Woche trifft sich erneut die Nationale Wasserstraßenkommission zum Thema Mauterhebung seitens Argentiniens. Die Nationale Kommission der Wasserstraße Paraguay-Paraná wird am Mittwoch und Donnerstag erneut zusammentreten, wie La Nación informiert. Bei dieser Gelegenheit soll die von Argentinien vorgelegte Studie mit den Argumenten für eine Mauterhebung weiter geprüft werden, da deren Umfang und Komplexität eine genauere Analyse erfordert. Zu den vorläufigen Ergebnissen einer ersten Prüfung der von Argentinien vorgelegten Informationen, die auf der jüngsten Sitzung der Nationalen Kommission am vergangenen Freitag intern zusammengetragen wurden, erklärte Vizeminister Enrique Franco, dass es keine Gründe für die Erhebung einer Maut geben werde.
Argentinien hat auf der Wasserstraße Paraguay-Paraná eine Mautgebühr in Höhe von 1,47 US-Dollar für Lastkähne eingeführt, die den Abschnitt zwischen Confluencia und Puerto Santa Fe befahren. Davon seien hauptsächlich Schiffe unter paraguayischer Flagge betroffen, heißt es. (La Nación)

Eclac-Vertreter schlägt mehr Online-Einkaufszentren in Paraguay vor. Der Vertreter der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik, Eclac, Nanno Mulder, der sich kürzlich in Paraguay aufhielt, empfahl ein stärkeres Engagement der paraguayischen Unternehmen im Bereich der Online-Einkaufszentren. Darüber schreibt die Zeitung La Nación. Während des vom 31. Mai bis zum 2. Juni stattfindenden E-Commerce-Tag in Paraguay erwähnte er, dass der Online-Handel in den letzten Jahren gewachsen sei und mittlerweile 13 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes im Land ausmache. Trotzdem hinke Paraguay beim Wachstum des elektronischen Handels in der Region immer noch hinterher, da es nur 3 Prozent aller in Lateinamerika existierenden Marktplätze ausmache, so Mulder. (La Nación)

In Mariano Roque Alonso ist ein Luxusanwesen durchsucht worden. Wie die Zeitung Última Hora berichtet, haben Beamte der Nationalpolizei und der Staatsanwaltschaft gestern auf der Suche nach mutmaßlichen Auftragsmördern ein Haus in der Stadt Mariano Roque Alonso durchsucht. Der Leiter der Mordkommission, Kommissar Abel Cantero, erklärte in einem Radiointerview, dass, obwohl sich niemand in dem Haus befand, nach Beweisen gesucht wurde, die bei den Ermittlungen helfen könnten. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um sieben Mitglieder der Gruppe handelt, von denen drei bereits vor einigen Wochen im Rahmen von Ermittlungen festgenommen wurden. (Última Hora)


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