Regierung und Fleischsektor koordinieren Maßnahmen für günstige Fleischpreise. Staatspräsident Santiago Peña traf sich im Regierungssitz Mburuvicha Róga mit Vertretern des privaten Fleischsektors, um kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zu erörtern, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Exportmarkt und dem Inlandsverbrauch ermöglichen sollen. Darüber berichtet Última Hora. Ziel des Treffens war, Lösungen zu finden, die sowohl die wirtschaftliche Dynamik des Sektors als auch die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigen.
In einer Pressekonferenz betonten die Behörden, dass die Priorität der Regierung darin bestehe, erschwingliche Preise für Rindfleisch für die Bevölkerung zu gewährleisten. Der Minister für Industrie und Handel, MIC, Javier Giménez, erklärte, dass dieses Treffen den Beginn eines strukturierten Dialogs mit strategischen Wirtschaftssektoren darstelle, insbesondere mit dem Fleischsektor, der eine zentrale Rolle bei der Devisenerwirtschaftung und der Versorgung des Binnenmarktes spielt.
Giménez hob hervor, dass angesichts der steigenden Lebensmittelkosten konkrete Sofortmaßnahmen vereinbart wurden, darunter verstärkte Verkaufsaktionen und Sonderangebote in Supermärkten. Zudem soll der Dialog mit dem Supermarktverband, CAPASU, intensiviert werden, um bessere Vermarktungsbedingungen zu schaffen und den Zugang der Verbraucher zu erleichtern.
Die Exekutive betonte abschließend, dass die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor darauf abzielt, das Exportwachstum aufrechtzuerhalten, ohne die Versorgung des Inlandsmarktes zu vernachlässigen, und so sowohl der nationalen Wirtschaft als auch den paraguayischen Konsumenten zugutekommt. (Última Hora)
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