Paraguay stärkt Bergbausektor durch Kooperation mit Japan. Paraguay und Japan bauen ihre Zusammenarbeit aus, um Investitionen im Bergbausektor voranzutreiben. Vertreter des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC, trafen sich mit einer Delegation der japanischen Organisation für Metallsicherheit und Energie, JOGMEC. Wie das Nachrichtenportal Economía Virtual berichtet, wurde das Treffen vom Vizeminister für Bergbau und Energie, Mauricio Bejarano, sowie vom japanischen Botschafter Katsumi Itagaki geleitet. Paraguay bekräftigte seine Offenheit für private Investitionen und hob deren Bedeutung für Wachstum und nachhaltige Entwicklung hervor. Die japanische Seite zeigte Interesse am Potenzial des Landes und stellte Kooperationen in Aussicht, die neben Investitionen auch Wissenstransfer, technische Hilfe und Ausbildung umfassen. (Economía Virtual)
Das MOPC setzt bei der Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs auf ein Mischsystem. Wie die Ministerin für öffentliche Bauten und Kommunikation, Claudia Centurión, erklärte, sei kein vollständig elektrisches Bussystem geplant. Stattdessen soll der Fuhrpark schrittweise erneuert werden – mit rund 40 % Elektrobussen und 60 % Dieselbussen. Ziel sei ein Ausgleich zwischen Umweltfreundlichkeit und Wirtschaft. Darüber berichtet 5días.
Elektrobusse verursachen höhere Kosten, die technische Tarifbasis liegt bei etwa 6.500 Guaraníes und damit deutlich über den Preis der konventionellen Busse. Auf die Fahrgäste soll sich das jedoch nicht auswirken: Der Fahrpreis bleibt stabil, die Differenz wird weiterhin durch staatliche Subventionen gedeckt.
Wie Centurión erklärte, solle künftig ein Hauptlinien-System eingeführt werden: Auf jeder Strecke fährt dann nicht mehr eine Vielzahl konkurrierender Unternehmen, sondern ein Betreiber, der die Route organisiert. Ergänzt werde das durch Zubringerlinien aus den Stadtteilen. Die Vergütung richtet sich dabei vor allem nach der gefahrenen Strecke.
Außerdem sprach die Ministerin auch über rund 40 Elektrobusse, die derzeit in Itauguá stillstehen. Ihre Inbetriebnahme hängt von Tarifentscheidungen und einem Antrag der Transportunternehmen zur Integration ab. (5dias)
Paraguay verhandelt mit den USA über eine höhere Fleischquote. Paraguays Außenminister Rubén Ramírez Lezcano hat sich in Washington, D.C., mit dem stellvertretenden US-Handelsbeauftragten Jeffrey Goettman getroffen, um über bessere Marktbedingungen für paraguayisches Rindfleisch zu verhandeln. Wie ABC Color berichtet, strebt Paraguay eine feste Exportquote für den US-Markt an, um stabile Liefermengen und bessere Wettbewerbschancen zu sichern. Paraguay verfügt bereits über die notwendige Exportzulassung, doch ein festes Kontingent würde den Marktzugang deutlich verbessern. Wie es heißt, knüpft das Treffen an frühere Gespräche von Präsident Santiago Peña an.
Zudem wurde das Handels- und Investitionsrahmenabkommen überprüft, das den bilateralen Handel erleichtern soll. Begleitet wurde der Außenminister von Botschafter Gustavo Leite und Fachvertretern beider Länder. (ABC Color)
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