Ande modernisiert das unterirdische Stromnetz in Asunción. Seit Dienstag ist im Umspannwerk San Quirico in Asunción nach Angaben von IP Paraguay die erste von insgesamt 50 neuen unterirdischen Schaltanlagen in Betrieb. Wie die nationale Stromverwaltung, ANDE, berichtet, ermöglicht die Anlage eine schnellere Lastumschaltung und verkürzt Stromausfälle bei Störungen. Die überflutungssichere Technik funktioniert auch bei vollgelaufenen Schächten und erhöht damit die Versorgungssicherheit bei Starkregen und Überschwemmungen. Ziel ist eine zuverlässigere und flexiblere Stromversorgung im Stadtzentrum der paraguayischen Hauptstadt. (IP Paraguay)
Paraguay importiert deutlich mehr Landmaschinen. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die Einfuhren von Landmaschinen im Vergleich zum Vorjahr um 29,5 % auf mehr als 1.800 Einheiten im Wert von 177,4 Millionen US-Dollar. Wie die paraguayische Exportkammer von Getreide und Ölfrüchten, CAPECO, berichtet, sorgten vor allem die Rekord-Sojaernte und der starke Guaraní für die höhere Nachfrage. Besonders stark legten Traktoren und Feldspritzen zu. Dagegen gingen die Importe von Mähdreschern leicht zurück. (capeco.org.py)
Paraguays Banken verzeichnen eine der niedrigsten Kreditausfallquoten in Lateinamerika. Nach Angaben der Wirtschaftszeitung 5días liegt die Quote notleidender Kredite derzeit bei nur 2,2 % und damit deutlich unter dem Niveau vieler Nachbarländer. Verantwortlich dafür sind unter anderem eine vorsichtige Kreditvergabe, die stabile Wirtschaftslage und eine wirksame Bankenaufsicht. Während in anderen Ländern der Region die Zahlungsausfälle zunehmen, bleibt das paraguayische Finanzsystem widerstandsfähig. Fachleute sehen darin ein wichtiges Signal für Investoren und bestätigen die Stabilität des Bankensektors. Zugleich schafft die geringe Ausfallquote günstige Voraussetzungen für weiteres Kreditwachstum und neue Investitionen. (5días)
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