Paraguay präsentiert digitale Transformation auf Konferenz in Guatemala. Die 18. Ausgabe der Südschule für Internetverwaltung 2026, die am Montag in Antigua, Guatemala, stattfand, zählte die virtuelle Teilnahme des Vizeministers für Kommunikation und Informationstechnologie, Mitic, Klaus Pistilli. In seinem Vortrag präsentierte er nach Angaben von Mitic die Erfahrungen Paraguays bei der Umsetzung der digitalen Agenda als Fahrplan für die digitale Transformation des Staates. Ziel ist, Paraguay zu einem regionalen Technologiezentrum zu entwickeln. Pistilli hob Fortschritte wie die elektronische Identität, digitale Behördendienste und elektronische Akten hervor. Zudem verwies er auf Projekte in den Bereichen Cybersicherheit, Gesundheitsdigitalisierung, Bildung und Innovation. Auch das geplante staatliche Rechenzentrum soll die digitale Souveränität des Landes stärken. (mitic.gov.py)
Die historische Kirche von Yaguarón gewährt Einblicke in Restaurierungsarbeiten. Die Restaurierungsarbeiten an der Kirche San Buenaventura in Yaguarón werden erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wie Última Hora berichtet, können Besucher im Rahmen der Veranstaltung „Offene Türen“ morgen, den 5. Juni, die Fortschritte bei der Restaurierung eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Paraguays kennenlernen. Die Führungen werden von Fachleuten geleitet und ermöglichen Einblicke in die Herausforderungen der Wiederherstellung. Das Projekt umfasst Investitionen von mehr als 7,5 Milliarden Guarani und soll das kulturelle Erbe des Landes langfristig bewahren. Die Kirche San Buenaventura wurde zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert errichtet und steht auf der Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe. Sie gilt als eines der bedeutendsten Beispiele des Guaraní-Barocks und als einzigartiges Zeugnis des kulturellen Erbes Paraguays.
Gefangene beteiligen sich an der Renovierung des ehemaligen Tacumbú. Wie ABC Color informiert, wurden rund 120 Häftlinge von der Baufirma eingestellt, die mit der Modernisierung des ehemaligen Gefängnisses Tacumbú beauftragt ist. Die heute als nationale Untersuchungshaftanstalt bezeichnete Einrichtung wird umfassend renoviert und soll künftig ausschließlich Untersuchungshäftlinge ohne rechtskräftiges Urteil aufnehmen. Die Gefangenen arbeiten als Bauhelfer, erhalten eine Vergütung und sammeln Berufserfahrung. Das Projekt umfasst die Sanierung von Zellen, Bildungsräumen, Werkstätten, Küchen und Gesundheitsbereichen und soll die soziale Wiedereingliederung der Insassen fördern. (ABC Color)
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