In Alto Paraná ist die Textilfabrik Karsten eröffnet worden. Wie ABC Color berichtet, hat das brasilianische Textilunternehmen Karsten in Minga Guazú in der vergangenen Woche seine erste Fabrik außerhalb Brasiliens in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich im Industriepark GICAL und produziert zunächst Badtextilien für den brasilianischen Markt.
Das Unternehmen Karsten stellt hochwertige Produkte aus 100% Baumwolle her, darunter Handtücher und Bettwäsche. In der ersten Phase wurden rund 50 paraguayische Arbeitskräfte eingestellt, die teilweise vom nationalen Berufsförderungsdienst, SNPP, geschult wurden.
Firmenchef Marcio Luiz Bertoldi betonte die strategische Bedeutung der Investition und das Vertrauen in Paraguay. Der Industrieminister Marcos Riquelme erklärte, die Investition einer führenden Textilmarke stärke das Land als verlässlichen Industriestandort. (ABC Color)
Die Uferstraßen Costanera Sur, Central und Norte von Asunción sollen Teil des nationalen Straßennetzes werden. Wie die Tageszeitung Hoy berichtet, hat die zuständige Kommission der Abgeordnetenkammer einem Gesetzentwurf zugestimmt, der die drei Abschnitte der Costanera von Asunción in das nationale Straßennetz eingliedern soll. Damit würde die Verwaltung an das Ministerium für öffentliche Bauten und Verkehr, MOPC, übergehen.
Hintergrund ist der wachsende Bedarf an besserer urbaner Vernetzung, nachhaltiger Mobilität und strategischer Infrastrukturplanung. Die Uferstraßen haben sich zu einer wichtigen Verkehrsachse entwickelt, da sie zentrale Straßen verbinden und den Verkehrsfluss verbessern. Wie es heißt, unterstehen sie bisher der kommunalen Verwaltung, doch ihre nationale Bedeutung spricht für eine zentrale Steuerung. Künftig soll das MOPC für Instandhaltung, Modernisierung und Verwaltung verantwortlich sein und die Straßen an nationale Infrastrukturstandards anpassen. (Diario Hoy)
Die Registrierungsgebühren für neue Motorräder sind gesenkt worden. Laut Angaben von ABC Color hat die paraguayische Regierung einen Plan zur Bekämpfung der Informalität bei Motorrädern vorgestellt. Mit einem neuen Dekret werden die Zulassungskosten auf unter 500.000 Gs. gesenkt und alle Formalitäten beim Kauf gebündelt. Käufer erhalten das Fahrzeug künftig mit vollständigen Papieren.
Industrieminister Marcos Riquelme präsentierte das Dekret Nummer 5.702, das von Präsident Santiago Peña unterzeichnet wurde. Nach offiziellen Informationen sind mehr als 60% der Motorräder derzeit nicht vollständig registriert, vor allem wegen hoher Kosten und komplexer Verfahren. Wie der Vorsitzende des Verbands für Motorradhersteller, CIPAMA, Jorge Samaniego, erklärte, darf künftig kein Motorrad ohne vollständige Zulassung verkauft werden. Die Gebühren umfassen Kennzeichen, Dokumente und Registrierung und werden direkt beim Kauf bezahlt. Für die Erstzulassung von neuen Motorrädern, die im Land hergestellt oder montiert wurden, liegt die erste Überprüfung nun direkt in der Verantwortung der Hersteller oder Verkäufer, ohne Zwischenhändler, und ist kostenfrei.
Vertreter des paraguayischen Industrieverbandes, UIP, betonen, dass Motorräder heute ein zentrales Arbeitsmittel seien. Die Reform soll Formalisierung fördern, Bürokratie abbauen und den Alltag der Bürger erleichtern. (ABC Color/5días)
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