Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 30. März 2026

In Ciudad del Este haben Schüler einen traditionellen Tatakua-Ofen als Schulprojekt gebaut. Wie die Zeitung Última Hora berichtet, haben Schüler des Colegio Santa Clara gemeinsam mit Ziegeln und Lehm an der Konstruktion eines Tatakua-Ofens gearbeitet. Wie der Direktor der Institution Wilfrido Insfrán erklärte, lernen die Jugendlichen bei einem solchen Projekt handwerkliche Techniken sowie kulturelle Traditionen kennen. Schüler organisieren sich selbst, übernehmen Aufgaben und entwickeln Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Das Projekt verbinde praktisches Lernen mit kultureller Identität, besonders während der Osterzeit, so der Insfrán. Am Ende feierten die Schüler ihr Werk und bereiteten im Ofen selbstgemachte Chipa zu. Der Direktor betonte, die Erfahrung stärke Gemeinschaftssinn und mache Lernen nachhaltig, motivierend und praxisnah für alle Beteiligten. Erfahrungen wie diese hinterlassen bleibende Eindrücke bei den Schülern. (Última Hora)

Paraguayischer Harfenspieler mit Hafenklängen zwischen Tradition und Jazz auf Deutschlandtournee. Der Harfenist Juanjo Corbalán startet im April eine Deutschlandtournee mit seinem Quartett. Wie El Nacional berichtet, umfasst die Tour unter anderem einen Auftritt beim internationalen Harfenfestival in Edinburgh, Schottland, sowie Auftritte in deutschen Konzertsälen.
Corbaláns Musik verbindet die Wurzeln paraguayischer Volksmusik mit zeitgenössischem Jazz. Die traditionelle Harfe wird in einem freien, experimentellen Kontext gespielt, in dem Originalkompositionen und Improvisationen fließend zusammenwirken. Durch die Mischung lokaler Rhythmen, lateinamerikanischer Einflüsse und Jazz entstehen neue Klangwelten. Somit präsentiert Corbalán paraguayische Harfenmusik in modernen und innovativen Ausdrucksformen.
Der paraguayische Harfenspieler mit seinem Quartett erhält unter anderem Unterstützung vom Fond zur Förderung von Kunst und Kultur, Fondec. (El Nacional)

Die Freundschaftsbrücke gilt als zentrales Symbol der Integration. Nach Angaben von Última Hora ist die internationale Freundschaftsbrücke, die Paraguay und Brasilien verbindet, seit 61 Jahren in Betrieb. Die 1965 eröffnete Brücke gilt bis heute als zentrales Symbol der Integration beider Länder und als bedeutende Verkehrsverbindung der Region.
Wie es heißt, überqueren täglich mehr als 40.000 Fahrzeuge sowie rund 20.000 Fußgänger die 552m lange Konstruktion über den Paraná-Fluss. Zur Zeit ihrer Errichtung stellte sie zudem einen technischen Meilenstein dar: Die große Spannweite aus Beton galt damals als Weltrekord und unterstrich die Innovationskraft des Projekts.
Die Freundschaftsbrücke ist vor allem für Pendler unverzichtbar. Tausende Menschen bewegen sich täglich zwischen Ciudad del Este und Foz do Iguaçu, sei es zur Arbeit, zum Handel oder aus touristischen Gründen. Auch Jahrzehnte nach ihrer Einweihung bleibt sie eine zentrale Lebensader und ein Ort des kulturellen Austausches. (Última Hora)

Paraguay ist dem globalen Netzwerk zur Seuchenbekämpfung beigetreten. Paraguay ist über das Gesundheitsministerium dem internationalen Netzwerk für Ausbruchsalarm und -reaktion, Goarn, der Weltgesundheitsorganisation, WHO, beigetreten. Nach Angaben von IP Paraguay stärkt diese von der WHO koordinierte Plattform die schnelle Reaktion auf gesundheitliche Notfälle weltweit. Der Beitritt gilt als strategischer Schritt für das nationale Gesundheitssystem. Auch verbessert es die Kapazitäten in den Bereichen Vorsorge, Überwachung und Reaktion auf Gesundheitsbedrohungen. Zudem ermöglicht die Integration den Austausch von Informationen in Echtzeit, den Zugang zu spezialisierter internationaler Zusammenarbeit sowie den raschen Einsatz multidisziplinärer Teams im Krisenfall.
Gleichzeitig richtet sich Paraguay nach den Vorgaben der Internationalen Gesundheitsvorschriften aus und stärkt kontinuierlich die epidemiologische Überwachung, Laborkapazitäten, das Risikomanagement und die Notfallreaktion. (IP Paraguay)


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