In Cambyretá wurde die erste städtische Kunstgalerie „El Mirador“ eröffnet. Wie ABC Color berichtet, präsentiert die Ausstellung Werke lokaler, nationaler und internationaler Künstler. Sie soll Kunst für die Gemeinschaft zugänglich machen sowie den Kulturtourismus fördern. Wie der Präsident der paraguayischen Vereinigung für kreative und künstlerische Bildung, ASPECART, Rubén Sykora, mitteilte, will man einen bislang ungenutzten Raum in einen touristischen Ort umwandeln. Das Gebäude wurde vom doppelstaatlichen Wasserkraftwerk Yacyretá an der Uferpromenade errichtet und werde derzeit wenig genutzt, so Sykora. Die Galerie, die gestern für Besucher geöffnet wurde, entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Distrikt und der ASPECART. Sie befindet sich an der Uferpromenade San Francisco. Geplant sind außerdem Workshops, Kurse und kulturelle Veranstaltungen. Das Gebäude mit Panoramablick und moderner Infrastruktur soll schrittweise zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickelt werden. (ABC Color)
In Paraguay verändern sich die Migrationsbewegungen. Das zeigt ein neuer Bericht auf Grundlage der Volkszählung 2022, wie Última Hora berichtet. Während die internationale Auswanderung zurückgeht, gewinnen Binnenwanderungen an Bedeutung. Neue Zielregionen entstehen dabei außerhalb des Großraums Central, besonders in Misiones, Amambay, Alto Paraná und Cordillera. Gleichzeitig steigt der Anteil von Frauen an den internen Migrationen. Die internationale Migration nach Paraguay bleibt gering, zeigt jedoch neue Profile: Argentinier besitzen höhere Bildungsniveaus, während Brasilianer zunehmend als Studenten und Fachkräfte statt als Grenz- und Landarbeiter kommen. Auch die Zuwanderung aus Venezuela nimmt zu. Laut Studie verfügen Migranten im Durchschnitt über bessere Bildungs- und Lebensbedingungen, haben jedoch weiterhin Schwierigkeiten beim Zugang zu Wohneigentum. (Última Hora)
Senave verstärkt Schutzmaßnahmen im Sojaanbau. Der Dienst für Pflanzenschutz und Saatgutqualität, Senave, hat die phytosanitäre Pause für den Sojaanbau in Paraguay festgelegt. Dadurch soll die Ausbreitung des asiatischen Sojarosts verhindert werden. In der Ostregion gilt die Maßnahme laut institutioneller Resolution Nr. 303/26 vom 20. Juni bis zum 30. August. In der Westregion gilt sie vom 15. Juni bis zum 15. September. Während dieser Zeit müssen alle Anbauflächen frei von lebenden Sojapflanzen bleiben. Grund für die verlängerte Frist sind Verzögerungen im Anbauzyklus infolge der anhaltenden Trockenheit. Auch Lagerplätze, Straßenränder und öffentliche Flächen müssen von Sojapflanzen befreit werden. (www.senave.gov.py)
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