Präsident Peña unterzeichnet Dekret zur Nutzung von Kriegswaffen durch Militär gegen Kriminelle. Nach Angaben von ABC Color hat Staatspräsident Peña am 24. Februar das Dekret Nummer 5.524 unterzeichnet, das den Einsatz von Kampfelementen der Streitkräfte in Operationen der inneren Verteidigung erlaubt. Das Dekret weitet die Präsenz der Gemeinsamen Einsatztruppe, FTC über die bislang festgelegten territorialen Grenzen hinaus fest. Damit wird ermöglicht, dass das Militär dort eingreifen kann, wo eine konkrete Bedrohung besteht wie es heißt.
Die Kommandozentrale für interne Verteidigung, Codi, ist autorisiert, die Maßnahmen zu organisieren und durchzuführen, während alle staatlichen Stellen der Region die Operationen unterstützen müssen. Das Dekret wurde in Reaktion auf die Zunahme krimineller Aktivitäten, einschließlich Entführungen und transnationaler organisierten Kriminalität, beschlossen.
Die Maßnahme folgt dem Entführungsfall des Sojaproduzenten Almir de Brum da Silva in Curuguaty, Canindeyú, am letzten Samstag. Laut Geheimdiensterkenntnissen nutzen kriminelle Gruppen die Abwesenheit der Streitkräfte, um operative Basen zu errichten und illegale Aktivitäten durchzuführen. Das Dekret betont, dass die Maßnahme den Schutz von Leben, Freiheit, Eigentum und die rechtmäßige Ausübung staatlicher Funktionen gewährleisten soll. (ABC Color/Diario Hoy)
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