Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 23. August 2025

Nach einem tragischen Bootsunglück vor Chiles Küste werden vier paraguayische Staatsbürger vermisst. Gestern wurde das Verschwinden von vier Landsleuten in der Region Magallanes in Chile bekannt. Darüber berichtet die Tageszeitung Hoy. Wie es heißt, gelten die paraguayischen Staatsbürger in Chile als vermisst, nachdem ihr Motorboot gesunken ist. Laut Medienberichten sank das Boot etwa 200 Kilometer südlich von Punta Arenas, in einem Seegebiet des Nationalparks Alberto de Agostini.  Ein in den Medien und sozialen Netzwerken weit verbreitetes Video zeigt die dramatischen Minuten vor dem Unglück und die starken Wellen, die zu dem Vorfall geführt haben könnten. Den Angaben zufolge befanden sich die Paraguayer in der Gegend, um Seeigel zu sammeln, als das Boot unterging. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur, der Kontakt ist vollständig abgebrochen.
Nach Bekanntwerden des Vorfalls startete die Marineverwaltung von Puerto Williams gemeinsam mit lokalen Behörden, Fischergewerkschaften und Angehörigen der Vermissten eine großangelegte Such- und Rettungsaktion.
Die Suche erfolgt sowohl zu Wasser als auch aus der Luft und wird mit umfangreichem Einsatz durchgeführt. (Diario Hoy)