CCPB fördert Markteintritt paraguayischer Firmen in Brasilien. Nach Angaben des Nachrichtenportals Economía Virtual haben paraguayische Unternehmen ihre Produkte auf der ExpoApras 2026 in Curitiba präsentiert. Die Teilnahme wurde von der paraguayisch-brasilianischen Handelskammer, CCPB, organisiert, um die Internationalisierung paraguayischer Firmen zu fördern. Acht Unternehmen stellten für die Tage vom 14. bis 16. April Lebensmittel, Getränke sowie Hygieneprodukte vor. Die Messe zählt zu den wichtigsten Supermarktfachmessen im Süden Brasiliens und brachte über 450 Marken und rund 30.000 Fachbesucher zusammen. Unterstützt wurde die Initiative vom Verband für Investitionen und Exporte, Rediex, sowie dem Konsulat in Curitiba. Ziel war, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und Handelsbeziehungen im brasilianischen Einzelhandel auszubauen. Die CCPB hob die Wettbewerbsfähigkeit paraguayischer Produkte und das Marktpotenzial Brasiliens hervor. (Economía Virtual)
Leite kündigt Rückkehr in den Senat an. Der paraguayische Botschafter in den USA, Gustavo Leite, wird sein Amt niederlegen und ab Juli in den Senat zurückkehren. Hierüber berichtet die Tageszeitung Hoy. Die Entscheidung wurde mit Präsident Santiago Peña abgestimmt.
Wie Leite erklärte, wolle er seine bilaterale Agenda abschließen. Dazu gehören Treffen mit Investoren, politische Gespräche und die Organisation eines Besuchs von US-Abgeordneten in Paraguay. Auch wirtschaftliche Veranstaltungen und die Betreuung paraguayischer Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft stehen auf dem Programm.
Seine Rückkehr begründete Leite mit dem Ziel, im Senat eine konstruktive und eigenständige Politik zu verfolgen. (Diario Hoy)
In Paraguay mangelt es an audiovisueller Archivierung. Bei der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisierten Veranstaltung „Paraguayisches Kino, Archive und Macht“ in Berlin kritisierte der paraguayische Regisseur Juanjo Pereira das Fehlen einer staatlichen Institution zur Bewahrung des filmischen Erbes. Wie Última Hora berichtet, erklärte Pereira, dass viele historische Aufnahmen, insbesondere aus der Zeit der Stroessner-Diktatur, vor allem Propagandacharakter hätten oder nur in ausländischen Archiven verfügbar seien. Für seinen preisgekrönten Dokumentarfilm „Bajo las banderas, el sol“ nutzte er daher auch internationales Material.
Zudem berichtete er, dass er Teile von Filmarchiven sogar in Abfällen gefunden habe. Er betonte die Dringlichkeit, audiovisuelle Dokumente systematisch zu sichern, da persönliche Erinnerungen nicht dauerhaft erhalten blieben. (Última Hora)
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