Im Departament Alto Paraná ist ein Geldtransportflugzeug kurz vor der Landebahn abgestürzt. In Minga Guazú ist am Samstag um etwa 15:50 Uhr ein Flugzeug abgestürzt. Das Flugzeug war von der Sicherheitsfirma Prosegur gechartert worden. Es transportierte rund 30 Geldsäcke. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben von ABC Color etwa 750 Meter vor der Landebahn des internationalen Flughafens Guaraní, nachdem die Maschine aufgrund technischer Probleme zum Startflughafen zurückkehren wollte.
Der Flugzeugtyp Cessna 402B, betrieben von Aerotax SA, war auf dem Weg nach Asunción, als der Pilot den Verlust der Motorleistung meldete. Beim Absturz in ein Siedlungsgebiet kam der 65-jährige Pilot, ein pensionierter Brigadegeneral der paraguayischen Luftwaffe, ums Leben. Die Copilotin sowie die Sicherheitsbegleiter des Unternehmens Prosegur überlebten.
Ein Augenzeuge berichtete, dass das Flugzeug gleich nach dem Aufprall Feuer gefangen habe. Trotz der Gefahr seien Helfer in die Flammen gelaufen und hätten die Überlebenden aus dem Wrack gerettet, bevor die Rettungskräfte eintrafen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von Ciudad del Este unter Leitung von Alcides Giménez Zorrilla wurden rund 30 Geldsäcke mit Bargeld in Dollar, Guaraníes und Real sichergestellt. (ABC Color/Última Hora)
Aus dem Iguazúfluss sind Hunderte Kilos an Münzen herausgeholt worden. Nach Angaben von Última Hora war die aufwendige Aktion nur möglich, weil der Wasserstand des Iguazú-Flusses in dieser Woche stabil blieb. Mitarbeitende und Freiwillige arbeiteten in einem schwer zugänglichen Bereich zwischen rutschigen Felsen und starker Strömung, um die über Jahre angesammelten Münzen und weitere Gegenstände zu entfernen. Insgesamt wurden rund 383 Kilogramm Münzen aus dem Flussbett geborgen.
Die Bergung erforderte präzise Koordination, Sicherheitsmaßnahmen und hohen körperlichen Einsatz, da die Bedingungen im Flussbett ein Arbeiten sonst kaum zulassen.
Umweltexperten warnen, dass die korrodierenden Münzen Metalle freisetzen, die die Wasserqualität beeinträchtigen und das empfindliche Ökosystem der Wasserfälle belasten können. Neben Münzen wurden auch Alltagsgegenstände gefunden. Ein Teil der geborgenen Münzen soll für Umweltprojekte im Park genutzt werden. (Última Hora)
Die Stadt Paraguarí setzt auf neue Attraktionen. Eine 208 Meter lange Treppenanlage entwickelt sich zu einer neuen touristischen Attraktion der Stadt. Wie Última Hora berichtet, befindet sich die Bergtreppe am Cerro Perõ im Herzen der Region und verbindet Naturerlebnis mit Panoramablick. Nach Angaben des Bürgermeisters des Distrikts Paraguarí, Marcelo Simbrón, werde der Zugang bereits genutzt, obwohl die letzten Bauarbeiten noch andauern.
Der Aufstieg beginnt am Fuß des Hügels mit Stein- und Betontreppen, die sich in die Landschaft einfügen. Geplant ist auch die Installation eines 30 Meter hohen Riesenrads auf dem Gipfel des Hügels. Die Munizipalität von Paraguarí treibt das Projekt aktiv voran und sieht darin einen bedeutenden Impuls für die lokale Entwicklung. Simbrón betonte, dass Investitionen in Infrastruktur und Tourismus gezielt Arbeitsplätze schaffen und zusätzliche Einnahmen für die Bevölkerung generieren sollen. (Última Hora)
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