Die UNA von Asunción erhält ein modernes Labor für Pflanzengenetik. Wie die Nationale Universität von Asunción, UNA, auf ihrer Website berichtet, bereitet das multidisziplinäre Forschungszentrum Cemit- UNA die Inbetriebnahme des neuen Labors vor. Es arbeitet nach dem Konzept „One Health“, welches die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen sowie den Schutz der Ökosysteme verbindet. Mit moderner Technologie soll die agrarbiotechnologische Forschung vorangetrieben werden. Im Mittelpunkt stehen die genetische Vielfalt von Pflanzen, die Krankheitsresistenz, die Erhaltung von Mikroorganismen und die Suche nach biologisch wirksamen Molekülen. (www.una.py)
Eine nationale Genossenschaft für Sammler von Recyclingmaterialien ist gegründet worden. Wie das Nachrichtenportal Economía Virtual berichtet, haben mehr als hundert Menschen, die Recyclingmaterialien sammeln, die Gründung der „Cooperativa de Recicladores del Paraguay“, kurz COPREP, beschlossen. Wie der Generaldirektor für Umweltfragen der Stadtverwaltung von Asunción, Máximo Barreto, mitteilte, arbeiten allein im Transferzentrum Cateura mehr als 500 Menschen in diesem Bereich. Die Genossenschaft soll weitere Mitglieder aufnehmen und die Interessen der Recycler vertreten. Barreto erklärte, dass sich die Arbeitsbedingungen für Recycler im Transferzentrum Cateura verbessert hätten. Sie verfügen inzwischen über überdachte Arbeitsplätze und Maschinen, die ihre Arbeit erleichtern und sie besser vor Witterung schützen. COPREP soll damit zur sozialen Integration und zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft beitragen. (Economía Virtual)
Harfenisten fordern Schutz des traditionellen Harfendesigns. Die Vereinigung Arpistas Paraguayos Asociados, ARPA, appelliert anhand eines Schreibens an Werbeagenturen und Kreative, die traditionelle Gestaltung der paraguayischen Harfe zu bewahren. Wie ABC Color unter Berufung auf die Vorsitzende von ARPA, Alicia Esther Brizuela Alcaraz, berichtet, sei das Instrument ein bedeutendes Symbol der nationalen Identität und seines kulturellen Erbes. Die Organisation fordert, das authentische Design bei Werbekampagnen im ganzen Land zu respektieren. Die paraguayische Harfe hat 36 Saiten. Ihre heutige Form geht auf den Harfenisten Félix Pérez Cardozo und den Instrumentenbauer Epifanio López zurück. Der Musiker Diego Sánchez Haase erklärt, dass Félix Pérez Cardozo die Saiten im Wirbelkasten befestigte und vier weitere hinzufügte. Dadurch erhielt die paraguayische Harfe ihre heutige Form. (ABC Color)
Künstlerische Reise zu historischen Chaco-Orten. Wie ABC Color berichtet, findet die Expedition „Ecos y melodías del Chaco 2026“ vom 25. bis 27. September statt. Der paraguayische Gitarrist und Komponist Fito Espínola und der Historiker Luis Agüero Wagner führen das Projekt an. Geplant sind Besuche in Campo Vía, Campo Aceval und Gondra. Espínola wird dort ein Konzert mit eigenen Kompositionen und Folkloremusik geben. Auch Künstler aus der Region beteiligen sich. Wie es heißt, wird das Projekt unter anderem vom Fond zur Förderung von Kunst und Kultur, FONDEC, unterstützt. Wie die FONDEC-Rätin Graciela Meza betonte, habe das Projekt eine persönliche Bedeutung für sie. Ihr Vater kämpfte in der Schlacht von Nanawa. Sie würdigte den Einsatz der Soldaten und sprach sich für einen Kulturkreis aus. Das Projekt verbindet Musik, Geschichte, kulturelles Erbe und Tourismus. (ABC Color)
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