Ein Paraguayer übernimmt erstmals die Präsidentschaft des Weltverbandes für Kinderchirurgie“. Hierüber berichtet Última Hora. Amadeo Zanotti-Cavazzoni wurde zum Präsidenten des Weltverbandes für Kinderchirurgie gewählt. Er übernimmt die Führung für drei Jahre. Die Wahl markiert einen Meilenstein für Paraguay und Lateinamerika, da Zanotti-Cavazzoni der zweite Südamerikaner in dieser Position ist. Zanotti-Cavazzoni betonte, dass ein Erfolg des letzten Kongresses die Einführung der spanischen Sprache im Verband sei. Dadurch könnten Arbeiten lateinamerikanischer Fachleute besser präsentiert werden.
Das nächste Treffen des Weltverbandes für Kinderchirurgie findet in Cancún, Mexiko, statt. Er erklärte, dass die Kinderchirurgie eine relativ junge Fachrichtung sei, die sich ab 1940 dank bedeutender Beiträge amerikanischer und britischer Allgemeinchirurgen entwickelte. Der Weltverband für Kinderchirurgie wurde 1974 gegründet und übernahm deren Empfehlungen zur Behandlung von Kinderkrankheiten. Er betonte, dass Fortschritte in der Kinderchirurgie die Statistik um 180 Grad gewendet hätten: von 96% Sterblichkeit bei Kindern mit Fehlbildungen sei die Überlebensrate auf 98% gestiegen. Seiner Ansicht nach sind Kinder besonders, da sich ihre Anatomie und Körperfunktionen unterscheiden. Weshalb nicht jeder Chirurg sie behandeln kann. (Última Hora)
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