Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 19. Mai 2026

Staat und Privatsektor fördern gemeinsames Wachstum. Der Vizeminister für Industrie, Javier Viveros, besuchte das Unternehmen Arcoíris in Luque, um sich über den Produktionsprozess zu informieren und die Wachstumspläne der Firma zu begleiten. Wie Economía Virtual berichtet, betonte Viveros während des Rundgangs die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der nationalen Industrie.
Das Familienunternehmen besteht seit über 26 Jahren, beschäftigt heute mehr als 300 Personen und exportiert seine Produkte in sieben Länder, darunter die USA als wichtigsten Auslandsmarkt. Laut Firmenvertreter Óscar Ortega begann das Unternehmen einst im Familienhaus in Villa Guaraní und entwickelte sich zu einem bedeutenden Arbeitgeber mit engen Beziehungen zu Produzenten und Lieferanten im ganzen Land. Die Firma plant weiteres Wachstum, mehr Produktion und zusätzliche Arbeitsplätze in Paraguay. (Economía Virtual)

Paraguayischer Weizen gilt als „Verbesserungsgetreide“. Nach Angaben von ABC Color erwägt das Nachbarland Argentinien den Import von Weizen aus Paraguay, da trotz einer Rekordernte von 29,5 Millionen Tonnen, die Qualität des argentinischen Getreides gesunken ist. Wie der Direktor der paraguayischen Exportkammer von Getreide und Ölfrüchten, Capeco, Hugo Pastore, erklärte, werde paraguayischer Weizen wegen seines höheren Proteingehalts als „Verbesserungsgetreide“ geschätzt. Paraguay könne von mehreren Absatzmärkten profitieren, neben Brasilien nun auch Argentinien. Gleichzeitig wies Pastore darauf hin, dass der paraguayische Weizensektor mit sinkender Rentabilität kämpfe sowie mit hohen Produktionskosten und einem erwarteten Rückgang der Anbaufläche um zehn bis 15 % in der laufenden Kampagne. (ABC Color)

Paraguay gewinnt bedeutendes Industrieprojekt mit Unternehmen Dass (Das). Das brasilianische Unternehmen „Grupo Dass“ eröffnet nach Angaben der Tageszeitung Hoy gemeinsam mit der Gruppe Texcin eine Fabrik in Mariano Roque Alonso. Grupo Dass ist regionaler Vertreter von Marken wie Nike, Adidas, Fila und Umbro. Laut Industrieminister Marco Riquelme beläuft sich die Investition auf rund 40 Millionen US-Dollar. Das Projekt soll etwa 600 direkte Arbeitsplätze schaffen. Produziert werden Sportkleidung und Schuhe zunächst für den brasilianischen Markt, später auch für Paraguay und weitere Länder Lateinamerikas. (Diario Hoy)


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