Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 18. Mai 2026

Paraguayische Familien sind aus der Sklaverei in Brasilien befreit worden. Nach Angaben von Megacadena wurden elf Menschen aus sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen im Bundesstaat Paraná nahe der paraguayischen Grenze gerettet. Drei paraguayische und argentinische Familien lebten dort unter unmenschlichen Bedingungen, mit wenig Nahrung und ständiger Überwachung. Die sechs Erwachsenen und fünf Kinder mussten ohne Ruhetage arbeiten, während ihre Löhne einbehalten wurden, um überteuerte Lebensmittel zu bezahlen. Die brasilianische Polizei verhaftete die Besitzer des Grundstücks. Die Opfer wurden den Konsulaten von Paraguay und Argentinien übergeben, um Unterstützung und Rückführung zu erhalten. (Megacadena)

Paraguay wird Gastgeber eines Mercosur-Wirtschaftstreffens. Die paraguayische Kammer für Handel und Dienstleistungen, CNCSP, organisiert als derzeitige Vorsitzende des Rates der Handelskammern des Mercosur, die Jahresversammlung am 28. Mai in Asunción. Vertreter aus Paraguay, Argentinien, Brasilien, Uruguay und Bolivien nehmen daran teil, wie Economía Virtual berichtet.
Im Mittelpunkt stehen, die wirtschaftliche Integration, die Förderung des regionalen Handels sowie der Abbau bürokratischer Hindernisse. Diskutiert werden außerdem Infrastruktur, Logistik und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Zum Abschluss wollen die Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung verabschieden, in der die wichtigsten Übereinstimmungen und Prioritäten des privaten Sektors des Mercosur festgehalten werden. Paraguay stärkt damit seine Rolle als regionales Zentrum für wirtschaftlichen Dialog und Zusammenarbeit. (Economía Virtual)

Eine Paraguayerin wird an US-Universität mit höchsten Ehren ausgezeichnet. Wie Última Hora berichtet, hat eine junge Paraguayerin aus Ciudad del Este ihr Studium des Maschinenbaus an der Tufts University in Boston in den USA mit höchsten Auszeichnungen abgeschlossen. Sol Aramí Brizuela Báez erhielt den Titel „Summa cum laude“, zu Deutsch „mit höchstem Lob“, und gehörte zu den besten Absolventinnen ihrer Fakultät. Die junge Ingenieurin ging mit eigenen finanziellen Mitteln in die USA und erhielt dort ein Stipendium der Universität. Während der Abschlussfeier am gestrigen Sonntag wehte die paraguayische Flagge zu ihren Ehren. In ihrer Rede begrüßte sie das Publikum auf Guaraní und erinnerte an die Herausforderungen, die sie fern ihrer Heimat überwinden musste. (Última Hora)


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