In Itapúa sind mehr als 100 Schweine bei einem Lkw-Unfall ums Leben gekommen. Bei einem Unfall in der Region Alto Verá im Departament Itapúa sind nach Angaben der Tageszeitung Hoy insgesamt 107 Schweine verendet. Der Tiertransporter verunglückte am Dienstagmittag auf einem unbefestigten Nebenweg. Ein Sattelzug der Marke Scania R500, der der Kooperative Colonias Unidas gehört, kam von der Fahrbahn ab und kippte in einen Straßengraben. Das Fahrzeug transportierte in einem Auflieger über 200 Schweine. Nach Angaben des Fahrers kreuzte ein anderes Fahrzeug seinen Weg. Beim Abbremsen habe der aufgeweichte Boden nachgegeben, wodurch der Lkw umstürzte. Der Fahrer blieb unverletzt. (Hoy)
In der nationalen Universität von Pilar wird nach 20 Jahren das Medizinstudium genehmigt. Nach der Genehmigung durch den nationalen Rat für Hochschulbildung, Cones, wurde die Zulassung des Studiengangs Medizin an der Nationalen Universität von Pilar, UNP, offiziell bestätigt. Wie Hoy berichtet, hat der Prozess für diesen Studiengang bereits im Jahr 2006 begonnen. Die Einführung gilt als historischer Meilenstein für die Region Ñeembucú. Künftig soll die Ausbildung durch regelmäßige Vor-Ort-Kontrollen überprüft werden.
An der offiziellen Zeremonie nahm auch Vizepräsident Pedro Alliana teil, der von einem lange ersehnten Schritt sprach. Viele Studierende mussten bisher anderwärts studieren, bis hin im benachbarten Corrientes in Argentinien. Bildungsminister Luis Ramírez betonte, dass umfangreiche Anpassungen vorgenommen wurden, darunter die Planung eines Krankenhauses für praktische Ausbildung. (Hoy)
In Misiones ist erstmals das Schlaganfall-Protokoll erfolgreich angewandt worden. Wie die Tageszeitung La Nación berichtet, konnte durch den erfolgreichen Einsatz des sogenannten „Código Ictus“ einem 35-jährigen Mann nach einem akuten Schlaganfall das Leben gerettet werden. Das schnelle Handeln des medizinischen Teams ermöglichte eine rechtzeitige Behandlung mittels Thrombolyse, die ein Blutgerinnsel im Gehirn auflöste. Das Verfahren wurde im Rahmen eines neuen Notfallprotokolls durchgeführt, das eine schnelle Diagnose und eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen regionalen Krankenhäusern und Spezialisten in Echtzeit ermöglicht. Dank der raschen Reaktion konnten schwere neurologische Folgeschäden verhindert werden. Vom Gesundheitsministerium wurde erklärt, dass diese hochspezialisierte Behandlung bisher nur in Asunción verfügbar war. Der Fall gilt als entscheidender Fortschritt für die Thrombolyse-Behandlung in der Region und zeigt die Wirksamkeit des „Código Ictus“. (La Nación)
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