Paraguay im Fokus der Debatte um Wassersicherheit. Das Land rückt gemeinsam mit dem Guaraní-Aquifer in den Mittelpunkt der Diskussion über die Wassersicherheit in Südamerika. Wie 5días berichtet, zählt der riesige unterirdische Wasserspeicher, den Paraguay mit Brasilien, Argentinien und Uruguay teilt, zu den größten Süßwasserreserven der Welt. Laut einem von Bloomberg Línea zitierten Bericht erstreckt sich dieses strategisch wichtige Wassersystem über mehr als eine Million Quadratkilometer und gilt als entscheidend für die regionale Wassersicherheit.
Umweltorganisationen wie WWF und Greenpeace warnen jedoch vor den Folgen des Klimawandels, der Abholzung und der zunehmenden Verschmutzung. Experten betonen, dass sich Dürren und veränderte Regenzyklen bereits auf die Wasserverfügbarkeit auswirken. Für Paraguay ist das Thema auch wirtschaftlich bedeutend, da die Wasserkraft eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung des Landes spielt. Deshalb werden verstärkte Schutzmaßnahmen für Wasserreserven gefordert. (5dias)
Paraguay startet neue Ausgabe des Wissenschaftsfotowettbewerbs. Wie das Nachrichtenportal Economía Virtual berichtet, hat der Nationale Rat für Wissenschaft und Technologie, CONACYT, die sechste Ausgabe des Nationalen Wettbewerbs für Wissenschaftsfotografie gestartet. Unter dem Motto „Wissenschaft überall“ sollen Bilder eingereicht werden, die zeigen, wie Wissenschaft den Alltag der Menschen und ihre Umwelt prägt. Ziel des Wettbewerbs ist, wissenschaftliche Arbeit auf kreative Weise sichtbar zu machen und das Interesse der Bevölkerung an Forschung und Technologie zu stärken.
Wie es heißt, darf jeder Teilnehmer ein selbst aufgenommenes Foto in einer der beiden Kategorien einreichen. Die fünf besten Arbeiten werden mit Geldpreisen ausgezeichnet, zusätzlich sind Sonderauszeichnungen vorgesehen. Der Einsendeschluss ist der 3. Juli 2026 um 15:00 Uhr über das Online-Bewerbungssystem SPI (in Spanisch). (Economía Virtual)
In Paraguay ist ein Anstieg des Stromverbrauchs zu verzeichnen. Wie IP Paraguay berichtet, ist der Stromverbrauch in Paraguay in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 deutlich gestiegen. Nach Informationen der nationalen Stromverwaltung, Ande, lag der Verbrauch von Januar bis April bei mehr als 12 tausend Gigawattstunden und damit 21 % über dem Vorjahreswert. Besonders stark fiel der Anstieg im April aus, als die Nachfrage im Vergleich zum gleichen Monat 2025 um mehr als ein Drittel zunahm.
Der größte Teil der Energie stammte aus den Wasserkraftwerken Itaipú, Yacyretá und Acaray. Zusätzlich speiste erstmals auch die Solaranlage Puerto Esperanza im Chaco Strom ins nationale Netz ein. Die Ande kündigte an, den Ausbau der Infrastruktur weiter voranzutreiben, um die steigende Nachfrage zuverlässig zu decken. (IP Paraguay)
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