Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 12. März 2026

Paraguayisches Staatsoberhaupt hat an der Amtseinführung des neuen Staatschefs Chiles teilgenommen. Wie Última Hora berichtet, nahm der paraguayische Staatspräsident Santiago Peña gestern in Chile an der Amtseinführung des neuen Staatschefs José Antonio Kast teil. Kast löst den bisherigen Präsidenten Gabriel Boric ab. Die Zeremonie fand im Kongress in Valparaíso statt. Peña erhofft sich durch den Regierungswechsel engere Beziehungen zu Chile.

Ein zentrales gemeinsames Interesse ist der biozeanische Korridor, der den Handel Südamerikas, besonders mit Asien, stärken soll. In Viña del Mar traf er Kast zudem zu einem bilateralen Gespräch. Beide bekräftigten ihre Absicht, strategische Projekte voranzutreiben und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen.

Wie es heißt, waren die Staats- und Regierungschefs der beiden größten Volkswirtschaften Lateinamerikas – Brasilien und Mexiko – sowie Kolumbiens, eines historischen Verbündeten Washingtons im Kampf gegen den Drogenhandel, jedoch nicht eingeladen.

Während Peña in Chile war, haben im Sitz des südamerikanischen Fußballverbandes, Conmebol, in Luque die Jahrestreffen der Interamerikanischen Entwicklungsbank, Bid, begonnen. Peña nimmt erst ab heute daran teil. An den Jahrestreffen und der Versammlung der Mitgliedsstaaten der Bid, die an diesem Samstag schließen, nehmen Vertreter von zirka 50 Ländern teil. (Última Hora/ABC Color)

In Paraguay haben private Brennstoffmarken die Preise angehoben. Mehrere große private Brennstoffmarken in Paraguay haben ihre Preise erhöht und folgen damit einem Trend, der bereits am Wochenende bei kleineren Anbietern begonnen hatte. Nach Angaben von ABC Color gelten seit gestern Aufschläge von bis zu 740 Guaraníes pro Liter für verschiedene Kraftstoffsorten. Betroffen sind unter anderem Shell, Copetrol und Petrobras, die einen großen Teil des Marktes abdecken. Nach Angaben des Ecop-Vorsitzenden Haiko Olfert gegenüber Radio ZP-30 sind die Preise auch bei Ecop angestiegen. Als Ursache gilt der starke Anstieg der internationalen Ölpreise infolge der Spannungen im Nahen Osten.

Der staatliche Anbieter Petropar hat seine Preise vorerst unverändert gelassen. Der neue Präsident des Unternehmens, William Wilka, erklärte jedoch, dass ein stärkerer Kundenandrang die Lagerbestände schneller verringern könnte, da viele Autofahrer auf günstigere staatliche Tankstellen ausweichen. Seinen Angaben zufolge werde Petropar den Markt genau beobachten und zunächst die Entwicklung der internationalen Preise und der Verkäufe abwarten, bevor über mögliche Anpassungen entschieden werde. Eine spätere, schrittweise Preiserhöhung schloss Wilka jedoch nicht aus. (ABC Color/Radio ZP-30)

Staatspräsident Santiago Peñahat das Statusabkommen für US-Truppen unterzeichnet. Wie ABC Color berichtet, unterzeichnete Santiago Peña gestern während seines Besuchs in Chile zur Amtseinführung des neuen Präsidenten José Antonio Kast das Sofa-Abkommen mit dem stellvertretenden US-Außenminister Christopher Landau. Das Abkommen, offiziell „Status of Forces Agreement“ genannt, schafft einen rechtlichen Rahmen zur Förderung gemeinsamer Sicherheits- und Verteidigungsübungen. Das Parlament genehmigte das Abkommen bereits am Dienstag mit 53 Stimmen, nach teils hitziger Debatte über die Kooperation mit den USA und Bedenken hinsichtlich einer möglichen Einschränkung der nationalen Souveränität. Einzelheiten zu dem Abkommen wurden bereits gestern in den Morgennachrichten von Radio ZP-30 gesendet. (ABC Color/Radio ZP-30)


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