Das oberste Wahlgericht versiegelt offizielle Software der Wahlmaschinen. In Anwesenheit bevollmächtigter Vertreter, technischer Delegierter sowie von Mitgliedern der Wahlgerichte und politischen Bewegungen wurde gestern der offizielle Softwareabschluss der Wahlmaschine durchgeführt. Wie La Nación informiert, erfolgte die Maßnahme gemäß Punkt 48 des Wahlkalenders für die Kommunalwahlen 2026. Dabei fanden die Dif-Anhörung und die Versiegelung der offiziellen Software statt. Dif steht für „Digitalisierung, Identifizierung und Signatur“. Dabei überprüfen Techniker des obersten Wahlgerichts, TSJE, gemeinsam mit Vertretern der politischen Parteien, ob die offizielle Software der Wahlmaschinen unverändert und sicher ist. Verantwortlich waren die Direktion für Informations- und Kommunikationstechnologien sowie das Justizsekretariat des Obersten Wahlgerichts Paraguays.
Die parteiinternen Vorwahlen finden am 7. Juni 2026 statt, die Kommunalwahlen am 4. Oktober 2026. (La Nación)
Produzentenverbände stärken die Schafzucht in Paraguay. In San Ignacio, Misiones, wird das Lammfleisch als Alternative für paraguayische Haushalte und mit Perspektiven für den Export gefördert. Darüber berichtet Economía Virtual. Wegen steigender Rindfleischpreise soll Schaffleisch eine attraktive Option werden, erklärte ein Züchter der Zone. Gemeinsam mit seiner Familie produziert er verschiedene Erzeugnisse wie Würste, Hamburger und Schafsmilch. Das Angebot wird bereits in Restaurants in Asunción verkauft, zusätzlich mit Lieferservice über soziale Netzwerke. Die Branche organisiert sich zunehmend in Produzentenverbänden, benötigt jedoch mehr Finanzierungsmöglichkeiten und Fachkräfte. Damit soll die Schafzucht weiter professionalisiert und wirtschaftlich nachhaltiger entwickelt werden. (Economía Virtual)
Ethylalkohol und Milchpulver gewinnen im Außenhandel an Bedeutung. Der Handel zwischen Paraguay und Brasilien zeigt 2026 eine deutliche Veränderung der Exportstruktur. Neben den traditionellen Produkten gewinnen nach Angaben der Tageszeitung La Nación insbesondere Milchpulver, Ethylalkohol und Waren aus dem Maquila-System zunehmend an Bedeutung. Brasilien bleibt der wichtigste Handelspartner Paraguays und nimmt einen großen Teil der Industrieexporte auf.
Nach Angaben des Präsidenten der paraguayisch-brasilianischen Handelskammer, CCPB, Fabio Fustagno, sei besonders das paraguayische Milchpulver gefragt. Dieses werde in Brasilien als Rohstoff für die Herstellung weiterer Lebensmittelprodukte verwendet. Dadurch steigt die industrielle Nachfrage nach paraguayischen Molkereierzeugnissen deutlich an. Milchpulver habe nach Angaben des Wirtschaftsexperten Jorge Garicoche ein deutliches Wachstum verzeichnet mit einem Anstieg von 150 % im analysierten Zeitraum. Auch das Maquila-Regime entwickle sich dynamisch, so der Experte weiter. Die Exporte dieses Sektors verzeichnen weiterhin starkes Wachstum, vor allem bei Autoteilen, Textilien und Industrieprodukten. Gleichzeitig trägt Ethylalkohol zu einer stärkeren Diversifizierung des Außenhandels bei. (La Nación)
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