Ande startet virtuelle Anhörung für erstes großes Solarprojekt im Chaco. Die nationale Elektrizitätsverwaltung Ande eröffnet die Diskussion über die Ausschreibung für Paraguays erstes großes Solarprojekt. Wie ABC Color informiert, findet heute, den 1. Juni, um 9:00 Uhr eine virtuelle öffentliche Anhörung statt, bei der die Ausschreibungsunterlagen für den geplanten Solarpark im Chaco vorgestellt werden. Das Projekt sieht den Bau eines 140-Megawatt-Solarkraftwerks nahe Loma Plata vor, das an das nationale Stromnetz angeschlossen werden soll. Die internationale Ausschreibung erfolgt nach der neuen Gesetzgebung für private Stromerzeugung. Der ausgewählte Betreiber übernimmt Planung, Bau, Betrieb und Wartung. Ziel ist die Diversifizierung der Energieversorgung und die Förderung nachhaltiger Infrastrukturprojekte in Paraguay. (ABC Color)
Paraguay produziert als einziges Land die Chuta-Nuss. Darüber berichtet Última Hora. Was als Forschungsprojekt zur Entwicklung von Biokraftstoff begann, führte in Paraguay zu einer überraschenden Entdeckung: der Chuta-Nuss. Laut Norbert Weichselberger, Forstingenieur und Koordinator der technischen Abteilung der Kooperative Volendam, entstand die essbare Variante der ursprünglich giftigen Jatropha-Pflanze eher zufällig während gemeinsamer Forschungsarbeiten mit einer deutschen Universität. Heute ist Paraguay weltweit das einzige Land, das diese exotische Nuss produziert und exportiert. Wie das Verwaltungsrat.-Mitglied der Kooperative Volendam, Ralf Harms, mitteilte, wachse die Chuta gemeinsam mit Eukalyptus in agroforstwirtschaftlichen Systemen und liefere bis zu 1.000 Kilogramm pro Hektar. 40 Tonnen wurden zwischen 2025 und 2026 nach Deutschland exportiert, wo die Nuss als süßer oder salziger Snack vermarktet wird. Für die Monate Juli und August sei ein weiterer Export der Chuta-Nuss vorgesehen, so Harms. Produzenten sehen darin eine nachhaltige Einkommensquelle, die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Beschäftigung in ländlichen Regionen miteinander verbindet. (Última Hora)
Rund 40.000 Menschen haben die „Palmear Sin Fronteras“ im historischen Zentrum von Asunción besucht. Wie ADN Digital berichtet, brachte die Veranstaltung am letzten Wochenende Vertreter aus mehr als 20 Ländern zusammen und setzte auf kulturellen Austausch, Integration und Bürgerbeteiligung. Besucher erlebten internationale Gastronomie, Kunst, Musik und traditionelle Tänze aus Amerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten. Organisiert wurde die Initiative von der Geschäftsstelle der First Lady gemeinsam mit der Nationalen Migrationsbehörde und der Vereinigung zur Förderung des historischen Stadtzentrums von Asunción, Amcha, im Rahmen der Nationalen Einwanderungswoche. Die Veranstaltung stärkte die Begegnung verschiedener Gemeinschaften und festigte die Rolle des historischen Zentrums als Ort kultureller Vielfalt und öffentlicher Begegnung. (ADN Digital)
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