Mitte März beginnt die Landwirtschaftszählung im Chaco

Der Direktor für Landwirtschaftszählung und Statistik, Anselmo Maciel, hat im Gespräch mit ZP-30 angekündigt, dass am 16. März eine neue landwirtschaftliche Zählung im Chaco beginnt. Derzeit werden die Mitarbeiter auf ihren Einsatz vorbereitet. Zunächst finden Schulungen für Koordinatoren und technisches Personal statt, anschließend werden die Interviewer ausgebildet. Sie werden die Produzenten auf ihren Höfen besuchen und die Daten erfassen. Parallel zur Erhebung im Chaco wird auch in Ost-Paraguay eine Umfrage durchgeführt. Dort geht es vor allem um kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe und ihre wirtschaftliche Situation.

Die letzte landesweite Landwirtschaftszählung fand im Jahr 2022 statt. Nun sollen die Daten aktualisiert und ergänzt werden. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der Viehwirtschaft im Chaco. Untersucht wird unter anderem, wie die Betriebe organisiert sind, welche Technologien sie nutzen und wie sie produzieren. Die Ergebnisse sollen der Regierung als Grundlage für zukünftige Entscheidungen dienen. Maciel betonte, dass alle erhobenen Daten gesetzlich geschützt sind. Persönliche Angaben einzelner Produzenten werden nicht veröffentlicht, sondern ausschließlich in zusammengefasster statistischer Form ausgewertet.

Weiter erklärte Maciel, dass im Chaco rund 130 Menschen im Einsatz sein werden. Dazu gehören Koordinatoren, technische Fachkräfte und Interviewer. Die Datenerhebung läuft bis zum 30. April. Die meisten Mitarbeiter sind nur für diese Zeit angestellt. Die Interviewer werden außerdem klar erkennbar sein. Sie tragen Westen und Mützen mit dem Logo des Landwirtschaftsministeriums sowie einen offiziellen Dienstausweis. (ZP-30)

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