Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 8. Dezember 2026

Ein Busunfall in Loma Pytá fordert 14 Verletzte. Bei einem Zusammenstoß zweier Linienbusse auf der Fernstraße 9, bekannt als Trans-Chaco, sind 14 Passagiere verletzt worden. Wie ABC Color berichtet, kam es zu dem Unfall im Stadtteil Loma Pyta. Der Unfall ereignete sich gestern. Ein Bus der Linie 58 des Unternehmens Grande Capiatá SRL prallte von hinten auf einen Bus der Linie 48 von San Isidro SRL. Dieser letzte hatte an einer Haltestelle halt gemacht. Nach Aussagen von Fahrgästen war der Fahrer der Linie 58 offenbar eingeschlafen, da er zuvor bereits eingenickt war. Der Aufprall war heftig. Der Fahrer der Linie 58 erlitt ein schweres Brusttrauma und wurde daraufhin ins Trauma-Krankenhaus gebracht. Die Passagiere die verletzt wurden, erlitten Prellungen und Schnittverletzungen, vor allem im Kopfbereich. Feuerwehr und acht Rettungswagen waren im Einsatz. (ABC Color)

Itaipú steigert Stromproduktion und deckt Großteil des paraguayischen Verbrauchs. Das binationale Wasserkraftwerk Itaipú hat das Jahr 2025 mit einer Stromerzeugung von zirka 73.000 GWh abgeschlossen. Wie es heißt, würde diese Energiemenge ausreichen, um den gesamten Planeten einen Tag lang zu versorgen. Wie Última Hora berichtet, lag die Produktion damit um 8,63 % über dem Vorjahreswert und unterstreicht die strategische Bedeutung des Kraftwerkes für die Energiesicherheit Brasiliens und Paraguays.

Gleichzeitig blieb die erzeugte Energiemenge unter der garantierten Energie von rund 75.000 GWh. Das entspricht ein Minus von 3 %. Von der gesamten Produktion des Jahres 2025 entfielen 36 % auf Paraguay. Diese Menge deckte rund 87 % des nationalen Stromverbrauches. Die restlichen 64 % wurden von Brasilien genutzt, was etwa 7 % des gesamten Energieverbrauchs des südamerikanischen Landes entspricht.

Der brasilianische Generaldirektor Enio Verri betonte, dass das doppelstaatliche Wasserkraftwerk Itaipú am 5. September 2025 die Marke von 3.100 GWh seit Beginn des Betriebs im Jahr 1984 überschritten habe. Das wäre genug Energie, um die Erde 44 Tage lang zu versorgen. Seiner Ansicht nach bestätigen diese Zahlen die zentrale Rolle des Kraftwerkes für die Energiesicherheit beider Länder.

Wie der brasilianische Exekutivdirektor für Technik, Renato Sacramento, erklärte, lag die Verfügbarkeit der Erzeugungseinheiten 2025 bei etwa 96 %. Damit wurde das Ziel von 94 % übertroffen. Die Produktivität erreichte mit durchschnittlich eintausend 100 MW pro Kubikmeter pro Sekunde Wasserzufluss den höchsten Jahreswert in der Geschichte des Kraftwerkes. Damit lag es 5,8 % über dem historischen Durchschnitt. (Última Hora)


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