Zum Jahreswechsel wurden in Boquerón mehrere Polizeieinsätze gemeldet. Der Sprecher des Hauptreviers der Nationalpolizei in Filadelfia, José González, gab Radio ZP 30 einen Überblick über die Einsätze während der Neujahrsfeierlichkeiten. Hier der Bericht:
Am Montag, dem 29. Dezember, meldete die Polizei von Filadelfia die Festnahme einer Person wegen eines mutmaßlichen Diebstahls sowie die Sicherstellung von als gestohlen gemeldeten Gegenständen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 37-jährigen Mann. Sichergestellt wurden unter anderem eine Klimaanlage mit 18.000 BTU, ein Ventilator, ein Herd sowie verschiedene Küchenutensilien. Der mutmaßliche Täter befindet sich derzeit in Gewahrsam.
Am Neujahrstag, den 1. Januar 2026, meldete das Kommissariat 1 von Filadelfia die Festnahme einer Person wegen eines Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. Die 29-jährige Person, die einen Toyota Allion lenkte, wurde gegen 2:10 Uhr auf der Fernstraße 16, etwa sieben Kilometer vom Stadtzentrum Filadelfias entfernt, festgenommen. Die Festnahme erfolgte nach einem Verkehrsunfall mit einem weiteren Fahrzeug. Bei beiden Fahrern wurde ein Alkoholtest durchgeführt; beim Fahrer des genannten Fahrzeugs fiel dieser positiv aus. Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin die Festnahme an.
Ein weiterer Fall wurde am Donnerstagnachmittag vom Kommissariat Nummer 7 von Pedro P. Peña gemeldet. Dabei handelt es sich um eine mutmaßliche Körperverletzung durch Schusswaffengebrauch. Der Vorfall ereignete sich gegen 9:00 Uhr auf öffentlicher Straße in der Ortschaft Joel Estigarribia, etwa 100 Kilometer von der zuständigen Polizeistation entfernt. Opfer war ein 45-jähriger mit Schussverletzungen an den Fingern und an der linken Hand. Als mutmaßliche Täterin gilt seine Partnerin. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte es in den frühen Morgenstunden einen Streit gegeben. Am 1. Januar verließ die Frau das Haus und soll gegen 9:00 Uhr in der Nähe der Wohnung ohne Vorwarnung eine Schusswaffe ergriffen und auf den Mann geschossen haben. Die Frau flüchtete, während der Verwundete am Nachmittag von der Polizei zu einem nahegelegenen Gesundheitszentrum gebracht wurde.
Am Abend des 2. Januar meldeten Anwohner der Stadt Pedro P. Peña den Fund einer Leiche in einem Gebiet etwa fünf Kilometer entfernt vom Tatort des Vortages. Aufgrund des schlechten Zustands der Straße war der Zugang für die Einsatzkräfte mühsam. Beamte des Kommissariats 9 von Buzarquis trafen gemeinsam mit Sicherheitskräften vom Kommissariat aus Neuland sowie der Kriminalistik-Abteilung in den frühen Morgenstunden des 3. Januar am Fundort ein. Die Leiche wurde an der Línea 11, etwa 25 Kilometer entfernt von der Militärstation Joel Estigarribia, entdeckt. Nach der Untersuchung wurde bestätigt, dass es sich um eine 48-jährige handelte, und zwar war sie die Partnerin des am 1. Januar verletzten Mannes. Der behandelnde Arzt des Krankenhauses Villa Choferes del Chaco stellte als Todesursache einen massiven Blutverlust infolge von Schussverletzung und einen tödlichen Schock fest.
Zusammengefasst gab es in den vergangenen Tagen 3 Verhaftungen, eine Festnahme, ein Häftling wurde auf freien Fuß gesetzt und sechs in andere Haftanstalten überstellt. (ZP-30)
Großbrand in unzugänglichem Gebiet von Chaco’i vernichtet Hunderte Hektar. Wie ABC Color unter Berufung auf Verteidigungsminister Óscar González berichtet, ist gestern Nachmittag in Chaco’i im Departament Presidente Hayes ein großes Feuer ausgebrochen. Der Brand betrifft ein unzugängliches Gelände von mehr als 600 Hektar.
Wie Gonzalez mitteilte, versuchen die Streitkräfte Paraguays mit Hubschraubern und dem sogenannten Bambi-System, das Feuer auf dem weitläufigen Gelände in Chaco’i zu löschen. Das Bambi-System, ist eine Vorgehensweise wo große Mengen Wasser aufgenommen werden und dann später auf das Feuer geschüttet werden.
Das Feuer erstreckt sich über 648 Hektar, etwa 10 Kilometer nördlich der Abzweigung nach Überquerung der Brücke Remanso. Militärpersonal wird sowohl aus der Luft als auch zu Land eingesetzt. Da das Gebiet schwer zugänglich ist, erfolgt der Kampf gegen das Feuer hauptsächlich mit einem Bambi-Hubschrauber sowie zwei UH-1H-Hubschraubern, die Personal zwischen der nahegelegenen Infanterieschule und dem Brandherd transportieren.
González erklärte, das betroffene Gelände sei eine Graslandschaft mit vereinzelten Bäumen. Rund 80 Soldaten des Heeres, der Marine und des Logistikkommandos sowie die Luftwaffe sind im Einsatz. Der Brand wird vor allem aus der Luft bekämpft, da ein Zugang zu Land nahezu unmöglich ist. (ABC Color)
Gesundheitswarnung: Säuglingsnahrung wegen möglicher Toxinbelastung in Paraguay zurückgerufen. Die Gesundheitsüberwachungsbehörde, DINAVISA, teilte mit, dass das Unternehmen Nestlé Paraguay S.A. bestimmte Produktserien von Säuglingsmilchnahrung vorsorglich vom Markt nimmt. Wie Última Hora berichtet, ist der Grund die mögliche Präsenz des Toxins Cereulid, das vom Mikroorganismus „Bacillus cereus“ gebildet wird und in einem der verwendeten Rohstoffe festgestellt worden sein könnte. Laut Behörden der DINAVISA könne dieser Keim zwei Krankheitsbilder hervorrufen: ein emetisches Syndrom mit Übelkeit und Erbrechen – ein bis sechs Stunden nach dem Verzehr -; sowie ein diarrhöisches Syndrom mit Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber – acht bis sechzehn Stunden nach dem Konsum.
Die Behörde betonte, dass kein Anlass zur Sorge bestehe, wenn das Baby keine Symptome zeige. Bei starkem Erbrechen, Durchfall und Teilnahmslosigkeit werde jedoch empfohlen, umgehend einen Kinderarzt aufzusuchen.
Betroffen sind Nan Optipro 1-Produkte mit HMO in den Dosen von 400 und 800 Gramm. Laut der offiziellen Mitteilung von DINAVISA betrifft es Nan Optipro 1 mit HMO vom 400 Gramm aus der Produktserie 517628872A mit Verfallsdatum 31.Dezember 2026, sowie die Serie 524728872A mit Verfallsdatum 31. März 2027. Bei Nan Optipro 1 con HMO von 800 Grammverpackung betrifft es die Serie 517628872A mit Verfallsdatum 31. Dezember 2026; die Serie 522828872A mit Verfallsdatum 28. Februar 2027 und die Serie 529028872A mit Verfallsdatum 30. April 2027.
Von DINAVISA aus wurde mitgeteilt, dass sie in Abstimmung mit dem Importeur Maßnahmen koordiniert hätten, um den Rückruf der betroffenen Serien vom Markt zu überwachen.
Händler und Vertriebspartner werden aufgefordert, die Produkte aus dem Verkauf zu nehmen und sich mit ihrem jeweiligen Lieferanten in Verbindung zu setzen, so die Gesundheitsüberwachungsbehörde. (Última Hora)
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