Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 7. Februar 2026

Der Künstler Félix Peralta erhält ersten Preis für Skulptur „Der Fischer“ in Buenos Aires.  Félix Peralta hat eine Auszeichnung bei der Biennale in Buenos Aires gewonnen. Peralta gehört zur Ethnie der Nivaclé und stammt aus der Siedlung San Agustín Pedro P. Peña. Wie Carina Ayala vom Kunsthandwerkszentrum der Stadt Filadelfia gegenüber Radio ZP-30 bestätigte, setzte er sich bei diesem bedeutenden Wettbewerb durch. 

Peraltas Handkunstwerk besteht aus einer aus Palo Santo hergestellten Skulptur. Antonia Carema, ebenfalls aus der Siedlung San Agustín, nimmt den ersten Platz ein bei den Künstlern, die eine Anerkennung erhalten. Sie ist dort vertreten mit einem Kunststück aus tierischem Textil.

Am Donnerstag fand die Prämierung der für die Ausstellung eingeschickten Kunststücke statt. Die erste Biennale für Indigene Kunst in Buenos Aires ist vom 12. Februar bis zum 12. April im Pabellon von Bellas Artes der Argentinischen Katholischen Universität für das Publikum geöffnet.   

Nach Angaben von Ayala werden sie und andere Vertreter der Munizipalität Filadelfia die drei indigenen Künstler Felix Peralta, Antonia Carema und Richart Peralta am kommenden Montag  nach Buenos Aires begleiten. Für die Indigenen übernehmen die Departamentsverwaltung Boquerón und das paraguayische Institut für Kunsthandwerk, IPA, die Reisekosten, während die Biennale die Kosten vor Ort trägt. 

Radio ZP-30 berichtete bereits am 30. Januar über die Teilnahme indigener Künstler an der Biennale in Buenos Aires. Die Ausstellung trägt den Titel „Zeitgenössische indigene Stimmen: Ein Blick aus dem Herzen der Gemeinschaften.“  Die Teilnehmer der Biennale in Buenos Aires kommen aus verschiedenen Provinzen Argentiniens, sowie aus Perú, Paraguay, Brasilien und Chile. (Radio ZP-30)

Paraguays Migrationsstatistik wird von Brasilianern dominiert. Im vergangenen Jahr verzeichnete Paraguay nach Angaben der Onlinesite Forbes Paraguay mehr als 47.000 Anträge und erteilte über 40.000 Aufenthaltsgenehmigungen. Wie der Migrationsdirektor Jorge Kronawetter mitteilte, beschleunigte sich der Aufschwung zu Beginn des Jahres 2026 mit zirka 3.000 Anträgen in nur 20 Tagen – fast 79% mehr als 2025.

Das Interesse verteilte sich auf knappe 35.000 befristete und zirka 13.000 unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen, was sowohl schrittweise Niederlassungsprozesse als auch Entscheidungen für eine dauerhafte Ansiedlung widerspiegelt. Hinsichtlich der Herkunft entfielen 58% der erteilten Genehmigungen auf Brasilien mit beinah 24.000 Fällen, gefolgt von Argentinien, Deutschland, Bolivien und Spanien. Zudem ist eine zunehmende Zahl von Antragstellern aus den USA, Venezuela, den Niederlanden, Russland und Frankreich zu verzeichnen. 

Diese Entwicklung verstärkte sich Anfang 2026 deutlich: In den ersten 20 Tagen gingen bereits zirka 3.000 neue Anträge ein, 79% mehr als im Vorjahr. Zusätzlich stiegen ergänzende Verfahren stark an. Laut Migrationsdirektor Jorge Kronawetter begünstigen Politik, Steuersystem, Lage, Lebenshaltungskosten und das soziale Umfeld diese Dynamik. (Forbes)

Außenminister besucht Israel zur Förderung der Zusammenarbeit. Nach Angaben der Tageszeitung Hoy besucht der nationale Außenminister Rubén Ramírez Lezcano Israel. Sein offizieller Aufenthalt in Israel geht bis zum 11. Februar. Während seines Aufenthalts trifft er den israelischen Außenminister Gideon Sa’ar sowie weitere Regierungsvertreter. Ziel der Reise ist, die politische, wirtschaftliche, technologische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern weiter auszubauen. Außerdem sollen neue Kooperationsmöglichkeiten erschlossen werden. (Diario Hoy)

Verfolgungsjagd am Himmel über Paraguay: Trotz Warnschüssen durch Super-Tucano-Abfangjäger konnte eine verdächtige Cessna nach Bolivien entkommen.
Wie ABC Color berichtet, hatte die paraguayische Luftwaffe die Maschine mit bolivianischer Kennung im Norden des Landes abgefangen. Da ein Abschuss gesetzlich in Paraguay verboten ist, versuchten zwei Super Tucanos, den Piloten mit Warnschüssen zur Landung zu zwingen.

Wie Luftwaffen-Kommandant Julio Rubén Fullaondo erklärte, ignorierte die Cessna alle Befehle. Die Maschine landete nur kurz auf einem Feldweg bei Capitán Bado und hob sofort wieder in Richtung Bolivien ab. Boden-Einsatzkräfte des taktischen Teams „CODI“ konnten vor Ort weder Insassen noch Fracht sicherstellen.

Man vermutet, dass das Flugzeug illegale Ladung an Bord hatte. Trotz der Flucht betonte Fullaondo, dass der Einsatz zeige: Der paraguayische Luftraum wird permanent überwacht und ist keine „Freizone“ mehr für Kriminelle. (ABC Color)

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