Produktive Entwicklung durch Partnerschaft und Ausbildung in Alto Paraguay. Der gemeinnützige Verein Pro Comunidades Indígenas, PCI, mit Sitz in Filadelfia setzt seine Arbeit zur Unterstützung indigener Gemeinschaften im Departament Alto Paraguay fort. In einem Interview mit Radio ZP-30 erläuterte der technische Mitarbeiter von PCI Jacinto Villalba die Fortschritte des Projekts „Weideland und Lebensgrundlagen der Gemeinschaft“. Welches vom Welternährungsforum und WWF Paraguay finanziert wird. Das Projekt richtet sich an Siedlungen in Puerto Diana und Puerto Esperanza im Distrikt Bahía Negra. Es zielt darauf ab, die produktiven Fähigkeiten von Kleinviehhaltern sowie von Gruppen in den Bereichen Imkerei, Gartenbau und Landwirtschaft zu stärken.
Nach einer einjährigen Phase der partizipativen Planung, in der die Gemeinschaften ihre Prioritäten selbst definierten, befindet sich das Projekt nun in der Umsetzungsphase. PCI stellte dafür notwendige Materialien wie Zäune, Drähte, Schattiernetze und Werkzeuge bereit, während die Siedlungen für deren praktische Nutzung verantwortlich sind. Trotz der extremen klimatischen Bedingungen im Chaco seien die Produzenten tapfer, insbesondere im Gartenbau.
Ein zentrales Prinzip des Projekts ist der Verzicht auf direkte Geldzahlungen. Stattdessen werden Sachmittel bereitgestellt und Schulungen zur finanziellen Bildung angeboten. Durch eine Kooperation mit der Nationalen Entwicklungsbank, BNF, konnten zudem Bankkonten eröffnet werden. Neben der Förderung der Imkerei liegt ein zukünftiger Schwerpunkt auf der Geflügelhaltung, wobei zunächst die lokale Produktion von Tierfutter angestrebt wird. Insgesamt verfolgt PCI nach Angaben von Villalba einen ganzheitlichen Ansatz zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen unter Wahrung der kulturellen Identität der Gemeinschaften. (Radio ZP-30)
Camilo Pérez ist erneut in das Internationale Olympische Komitee gewählt worden. Paraguay festigt seine Position in der internationalen Sportführung mit der Wiederwahl des Vorsitzenden des Paraguayischen Olympischen Komitees, Camilo Pérez López Moreira, als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Darüber berichtet ADN Digital. Die Anerkennung unterstreicht das Ansehen des Landes auf olympischer Ebene. Pérez, eine Schlüsselfigur des paraguayischen Sports, fördert seit Jahren strategisch die Athletenentwicklung und neue Disziplinen. Seine Wiederwahl stärkt Paraguays Präsenz in der olympischen Führung und eröffnet neue Chancen für Investitionen und Sichtbarkeit bis Los Angeles 2028. (ADN Digital)
Paraguayer unter Verdacht nach vereiteltem Bankraub in Uruguay. Nach einem von der uruguayischen Polizei vereitelten Bankraubversuch in Montevideo wurden zehn Personen festgenommen, darunter auch paraguayische Staatsangehörige. Wie Última Hora berichtet, deckten die Ermittlungen einen rund 200 Meter langen Tunnel auf, der mutmaßlich zum Zugang eines Banktresors dienen sollte. Wie es heißt, ähnelt die Vorgehensweise der Täter aufgrund ihrer Merkmale jener des Primeiro Comando da Capital, PCC, einer brasilianischen kriminellen Organisation, die in Paraguay stark präsent ist und kürzlich mit dem uruguayischen Drogenhändler Sebastián Marset in Verbindung gebracht wurde. Die paraguayischen Behörden verfolgen den Fall aufmerksam und stehen in Kontakt mit den uruguayischen Sicherheitskräften. Die Identitäten der Festgenommenen wurden bislang nicht bekannt gegeben. (Última Hora)
Vor 30 Jahren ereignete sich die schlimmste Flugzeugkatastrophe Paraguays. Nach Angaben von ABC Color stürzte am 4. Februar 1996 ein Frachtflugzeug der kolumbianischen Fluggesellschaft Líneas Aéreas del Caribe ab. Der Sturz geschah kurz nach dem Start vom Flughafen Silvio Pettirossi in Mariano Roque Alonso. Es war mit dem Ziel gestartet, nach Campinhas im brasilianischen Bundesstatt Sao Paulo zu fliegen. Alle vier Besatzungsmitglieder sowie 18 Menschen am Boden, darunter 13 Kinder, kamen ums Leben.
Laut Untersuchungen entstand die Tragödie durch einen Scherz der Piloten, die nacheinander die Triebwerke ausschalteten, um einen Flugschüler zu testen. Das Flugzeug hatte jedoch nicht die erforderliche Flughöhe. Insgesamt starben 22 Menschen. Ein Mahnmal in Mariano Roque Alonso erinnert noch heute an die Opfer. (ABC Color)
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