Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 4. Februar 2026

In Rio Verde soll in der zweiten Februarhälfte der BNF-Geldautomat in Betrieb genommen werden. In einem Interview mit Radio ZP-30 berichtete die gewählte Vorsitzende von Río Verde im Bezirk Villa Hayes, Vidalia Alcaraz, über die Fortschritte strategischer Projekte. Diese zielen darauf ab, die Lebensqualität in der Region zu verbessern. Dabei hob sie insbesondere Verbesserungen in den Bereichen finanzielle Infrastruktur, Bildung und Sicherheit hervor.

Eine der von der Bevölkerung am meisten erwarteten Nachrichten sei die Inbetriebnahme des Geldautomaten der Nationalen Förderbank, BNF. Alcaraz bestätigte, dass die technischen Arbeiten in dieser Woche wieder aufgenommen wurden. Obwohl die physische Installation bereits abgeschlossen ist, werden derzeit die letzten Anpassungen der Konnektivität und Konfiguration vorgenommen. Nach Angaben der Vorsitzenden aus Rio Verde dem Departament Presidente Hayes sei die offizielle Eröffnung für die zweite Februarhälfte vorgesehen. Dadurch werde der Bevölkerung ein wichtiger Zugang zu Bankdienstleistungen ermöglicht, ohne lange Wege in Kauf nehmen zu müssen.      

Im Bildungsbereich betonte Alcaraz, dass ihr ambitioniertestes Projekt die Ansiedlung einer staatlichen Universität in Río Verde sei. Ziel ist, die Bevölkerung zu unterstützen und die wirtschaftlichen Barrieren abzubauen, die derzeit viele junge Menschen daran hindern, ihre berufliche Ausbildung fortzusetzen. Hervorzuheben ist, dass es sich dabei nicht um eine isolierte Initiative handelt, sondern um ein Projekt mit starker institutioneller und gemeinschaftlicher Unterstützung.

Das Universitätsprojekt werde aktiv von den Führungskräften der Siedlung La Herencia sowie vom Leiter der Siedlung Nepoxem begleitet, so Alcaraz. Sie wies darauf hin, dass das Leben in der Stadt kompliziert und teuer sei und viele hätten nicht die Möglichkeit, ihr soziales Umfeld zu verlassen, um zu studieren. Mit diesem Projekt soll verhindert werden, dass wirtschaftliche Faktoren und Mobilität ein Hindernis für den Zugang zu einem Hochschulstudium darstellen.

Nach der im Oktober des vergangenen Jahres durchgeführten Versammlung und Abstimmung wurde ein neuer Vorstand gebildet, der ausschließlich aus Frauen besteht. Alcaraz wies darauf hin, dass man derzeit noch auf die offizielle Anerkennung durch die Stadtverwaltung von Villa Hayes warte. Die Vorsitzende von Río Verde appellierte an die kommunalen Behörden, die Anerkennung noch im Laufe dieses Monats zu formalisieren. Es sei ein grundlegender Schritt, um der Verwaltung rechtliche Seriosität zu verleihen und die geplanten Entwicklungsprojekte für die Region fortzuführen.

Hinsichtlich der Sicherheitslage im Bereich der Siedlung von Río Verde hob Alcaraz die enge Präsenz der Nationalpolizei hervor. Diese habe zu einem ruhigen Umfeld beigetragen. Sie räumte ein, dass es gelegentlich zu vereinzelten Zwischenfällen im Zusammenhang mit Alkoholkonsum bei gesellschaftlichen Veranstaltungen komme. Sie versicherte jedoch, dass keine schweren Gewalttaten registriert würden, wodurch die Harmonie innerhalb der Gemeinschaft gewahrt bleibe. (Radio ZP-30)Final del formulario

Die Lebenshaltungskosten haben im Januar leicht zugelegt. Der Inflationsbericht der Zentralbank vom ersten Monat des neuen Jahres zeigt 0,6 %. Zum Vergleich: Im Januar des Vorjahres lag die Inflation bei 1 %. Betrachtet man die Preisentwicklung über die letzten zwölf Monate, liegt die Inflation bei 2,7 %. Verursacht wurde die Inflation im Januar vor allem durch steigende Preise bei Lebensmitteln und Dienstleistungen. Besonders betroffen waren frische Produkte und Fleisch. Etwas gebremst wurden die Preissteigerungen durch importierte langlebige Güter und einige Kraftstoffe.

Schauen wir uns die Details der Preisentwicklung genauer an. Bei den Lebensmitteln stiegen die Preise vor allem bei Gemüse, Fleisch und alkoholfreien Getränken. Im Bereich Gemüse und Knollengewächse griff der Verbraucher tiefer in die Tasche, vor allem beim Kauf von Tomaten, Paprika, Mandioka und Salat. Auch die Preise für Rindfleisch haben im vergangenen Monat zugelegt. – Besonders bei Grillfleisch. Der Hauptgrund dafür ist, dass weniger Fleisch im Inland verfügbar war, da mehr exportiert wurde. Angekurbelt wurde der Export durch höhere internationale Preise. Auch die Alternativen zu Rindfleisch wie Schweinefleisch und Wurstwaren wurden teurer. 

Im Gegensatz dazu sind die Preise für andere Lebensmittel gesunken. Billiger wurden beispielsweise Obst wie Bananen, Ananas und Apfelsinen. Der Grund dafür ist ein größeres Angebot auf dem lokalen Markt, begünstigt durch gutes Wetter. Milchprodukte wurden im Januar ebenfalls günstiger, da mehr produziert wurde und die Kosten für Rohstoffe gesunken sind. Auch die Preise für Eier, Speiseöl und Fisch gingen zurück.

Bei importierten Gütern sanken die Preise unter anderem für Autos und Haushaltsgeräte wie elektrische Backöfen und Waschmaschinen. Das hängt damit zusammen, dass der Guaraní gegenüber dem US-Dollar stärker geworden ist, wodurch Importe günstiger wurden. Auch Naphta wurde im Januar billiger. Ursache dafür sind sinkende internationale Ölpreise.

Im Bereich der Dienstleistungen hingegen sind die Preise fürs neue Jahr gestiegen. Betroffen waren unter anderem Friseurdienstleistungen, Internetdienste und die Müllabfuhr sowie der Besuch im Restaurant. Auch einige Gesundheitsdienstleistungen wurden teurer, etwa Krankenhausaufenthalte, Zahnbehandlungen und Arztbesuche. Das war der Blick auf die Lebenshaltungskosten vom Januar 2026. (BCP)

Ciudad del Este hat sein 69-jähriges Bestehen gefeiert. Nach Angaben von ABC Color wurde gestern eine Feier zum 69-jährigen Bestehens der Grenzstadt Ciudad del Este gestaltet. Das, in der Nähe der Freundschaftsbrücke. An der Feier auf dem Gelände der Hafen- und Schifffahrtsverwaltung, ANNP, nahmen Pioniere, lokale Behörden, diplomatische Vertreter und geladene Gäste teil. Die Feier begann mit dem Hissen der Flaggen Paraguays, Brasiliens und Argentiniens als Zeichen regionaler Verbundenheit.

Bürgermeister Daniel Pereira Mujica würdigte den Mut der Stadtgründer und hob das wirtschaftliche Wachstum, die Diversifizierung der Wirtschaft sowie die Entwicklung des Bildungssektors hervor. Abschließend bekräftigte er den Einsatz der Stadtverwaltung für die weitere Entwicklung von Ciudad del Este. (ABC Color)

Der Beginn des Pilotprojekts für den einheitlichen Migrationskontrollprozess am Grenzübergang Puerto Falcón–Clorinda ist festgelegt worden. Wie ADN Digital berichtet, haben die Migrationsbehörden Paraguays und Argentiniens Fortschritte bei der Umsetzung der neuen einheitlichen binationalen Migrationskontrolle erzielt. Wie es heißt, geschah dies bei einem technischen Treffen am Grenzübergang Puerto Falcón–Clorinda. An dem Treffen nahmen der nationale Migrationsdirektor Paraguays, Jorge Kronawetter, der argentinische Staatssekretär für nationale Sicherheit, Martín Ferlauto, sowie der nationale Migrationsdirektor Argentiniens, Sebastián Seoane, teil.

Vor Ort wurden operative, technische und logistische Aspekte bewertet. Nach Abschluss der Gespräche bestätigten die Behörden, dass das Pilotprojekt des einheitlichen Migrationskontrollsystems ab dem 9. Februar umgesetzt wird. Ziel ist die migrationsbezogenen Informationen zu integrieren, die Sicherheit zu stärken und den Grenzverkehr effizienter zu machen. Es soll hier das bereits am Grenzübergang Encarnación–Posadas bestehende Migrationsmodell angewandt werden. Das, weil bei diesem bereits eine höhere Effizienz und schnellere Abwicklung des Personenverkehrs erreicht wurden. (ADN Digital)


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