Bürgermeister Rodas informiert über Steuern, Projekte und Dienstleistungen im Distrikt Filadelfia. Der Bürgermeister vom Distrikt Filadelfia, Claudelino Rodas, informierte gegenüber Radio ZP 30 über Tätigkeiten der Munizipalität. Zunächst wies Rodas darauf hin, dass das Rathaus ab dem 2. Januar für jegliche Dienstleistungen geöffnet sei. Thematisiert wurden vor allem die anfallenden Steuergebühren, die meist zu Beginn des Jahres getätigt werden. Hierzu erklärte er, dass es bei der Immobiliensteuer in diesem Jahr zu einer prozentualen Erhöhung gekommen sei, die im Zusammenhang mit den allgemeinen Preissteigerungen stehe. Die Grundsteuerbeiträge der Steuerzahler würden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen prozentual verteilt. Lediglich 69% verbleiben als Eigenmittel bei der Munizipalität. Von den restlichen 31% gehen 15% an die Departamentsregierung Boquerón, 15% an das Finanzministerium und 1% an das Katasteramt. Bezüglich der Immobiliensteuer erklärte er, dass zum Beispiel berücksichtigt werde, in welche Kategorie eine Immobilie fällt, abhängig von der Charakterisierung des Grundstücks und der jeweiligen Zone. Befindet sich eine Immobilie beispielsweise in einem Stadtteil, in dem zahlreiche Verbesserungen vorgenommen wurden, etwa durch Pflasterung der Straßen, hat dies Einfluss auf die zu zahlende Steuer. Diese Faktoren seien jedoch bereits in den entsprechenden Preistabellen festgelegt, erklärte der Bürgermeister. Hinsichtlich der Gelder, die die Munizipalität an die Departamentsregierung zahlt, erklärte der Bürgermeister, dass diese nicht verpflichtend für Arbeiten im eigenen Distrikt verwendet werden müssten. Das Gesetz empfehle jedoch, dass die Institution diese Mittel wieder im jeweiligen Bezirk investiere. Der Anteil von 15%, der an Wirtschaft und Finanzen abgeführt wird, werde an Distrikte mit geringeren Ressourcen verteilt. Es gäbe kleine Distrikte, die kaum eigene Einnahmen generieren könnten; diese Mittel würden über das Ministerium weitergeleitet, um Investitionen zu ermöglichen. Rodas äußerte seine Ansicht über das rapide Wachstum an neuen Bauflächen. Entsprechend den verschiedenen Planfreigaben wurde eine Dachfläche von mehr als 50.000 Quadratmeter im Baujahr 2025 registriert. Dazu zählen gewerbliche, industrielle und Wohnflächen.Abschließend verwies Rodas auf das breite Spektrum an Dienstleistungen, die von der Munizipalität ausgeführt werden. Neben dem Straßenbau gäbe es das städtische Poliklinikum, die Kindertagesstätte sowie den Erziehungssektor mit den verschiedenen Ausbildungsangeboten. Der Müllabfuhrdienst werde ebenfalls vollständig intern organisiert und durchgeführt. Außerdem sei die Munizipalität auch für die Belange der indigenen Siedlungen im Bezirk mitverantwortlich, etwa in den Bereichen Wasserversorgung, Dienstleistungen, Transport, soziale Hilfen und Notfallmaßnahmen. (Radio ZP30)
Minna hat mit dem Bau von 20 Zentren begonnen. Das Ministerium für Kinder und Jugendliche, Minna, hebt die ersten Fortschritte beim Bau der ersten Zentren für umfassende frühkindliche Betreuung hervor. Wie Última Hora berichtet, sind die Bauten Teil der insgesamt 100 Einrichtungen, die die Regierung bis 2028 errichten will. Wie der Minister von Minna, Walter Gutiérrez, informiert, hat man in diesem Jahr mit den Bauarbeiten für 20 Zentren gestartet – dies in strategischen Regionen wie San Pedro, Central, Concepción und dem Chaco. Weitere 30 bereits vergebene Zentren sollen folgen und jährlich insgesamt 280.000 Kinder erreichen. Auf dem Gebiet der Prävention und sozialen Entwicklung war laut dem Tätigkeitsbericht das Jahr 2025 geprägt von der Konsolidierung der „Chalecos Rojos“ und der Feier des 20-jährigen Bestehens des Programms „Abrazo“. „Chalecos Rojos“ ist eine Gruppe, um Kinder und Jugendliche zu schützen und dient als zentraler Pfeiler im Kampf gegen Kinderarbeit. (Última Hora/minna.gov.py/blog)
In Paraguay wird eine Strafminderung durch Arbeit und Ausbildung gesetzlich verankert. Nach Angaben von ABC Color hat Staatspräsident Santiago Peña ein Gesetz verkündet, das vorsieht, dass Arbeit, Studium und abgeschlossene Ausbildungsmaßnahmen zu einer Verkürzung von Haftstrafen führen können. Die Reform ändert mehrere Bestimmungen des Gesetzes Nr. 5.162/14 des Strafvollzugsgesetzes. Laut Peña soll das Gesetz 7.621 eine Motivation für die Resozialisierung von Inhaftierten schaffen, wie es die Verfassung vorsieht. Ziel ist, den Grundsatz der Progressivität der Strafe zu stärken und Bildung sowie Arbeit als zentrale Instrumente der Rehabilitation zu fördern.Die Änderungen der Artikel 120 bis 122 präzisieren die Regeln der ordentlichen und außerordentlichen Strafminderung. Begünstigt werden verurteilte Insassen mit Freiheitsstrafen von mehr als drei Jahren, die sich in der Behandlungsphase befinden und ein gutes Verhalten aufweisen. Im Rahmen der ordentlichen Strafminderung wird für jeweils zwei Tage Arbeit oder Studium ein Hafttag angerechnet. Die Reform erweitert zudem die Vorteile für Gefängnisarbeit, schulische und universitäre Bildung sowie berufliche Qualifizierungsprogramme des Justizministeriums. (ABC Color)
Evakuierung der pädiatrischen Intensivstation im Hospital de Clínicas wegen Säureaustritts. Ein Austritt von Peressigsäure während der Desinfektion eines Hämodialyse-Gerätes führte am Dienstag zur Evakuierung der pädiatrischen Intensivstation des Hospital de Clínicas. Die Sicherheits- und Evakuierungsprotokolle wurden umgehend aktiviert. Wie ABC Color berichtet, musste ein Kind vorsorglich verlegt werden, ohne der Substanz ausgesetzt gewesen zu sein; Verletzte gab es nicht. Der chemische Stoff wurde vom Personal gehandhabt, während der Bereich für die Ankunft eines Patienten aus dem Landesinneren vorbereitet wurde. Der Krankenhausdirektor Jorge Giubi erklärte, Peressigsäure sei eine reizende und flüchtige Flüssigkeit, deren Dämpfe Atemwege und Augen beeinträchtigen können. Daher sei die Evakuierung eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Einsatzkräfte von drei Feuerwehreinheiten neutralisierten die Substanz mit entsprechender Schutzausrüstung und entfernten sie gemäß den Sicherheitsprotokollen. Weitere Patienten, Pflegekräfte oder Ärzte waren nicht betroffen. Der Bereich ist inzwischen wieder freigegeben; zudem wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen zu klären und Präventionsmaßnahmen zu verstärken. (ABC Color/ADN Digital)
