Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 27. Februar 2026

Die Bürgermeister des Biozeanischen Korridors haben über den Schutz von Kindern und Jugendlichen beraten. Die Bürgermeister der Distrikte entlang des Biozeanischen Korridors haben einen gemeinsamen Arbeitstag zum Schutz von Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Darüber informiert die Munizipalität Filadelfia. Koordiniert wurde das Treffen vom Bürgermeister von Filadelfia, Claudelino Rodas. Er betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit verschiedener Institutionen.

Die Entwicklung entlang des Biozeanischen Korridors und das damit verbundene Bevölkerungswachstum bieten der Region große Chancen. Gleichzeitig bringen sie aber auch soziale Herausforderungen mit sich, sagte der Bürgermeister. Deshalb müssen klare staatliche Maßnahmen die Entwicklung begleiten, um die Bevölkerung zu schützen – insbesondere Kinder und Jugendliche.

Während des Treffens stellte die Organisation „Global Infancia“ ein Projekt zur Stärkung des nationalen Schutzsystems für Kinder und Jugendliche im Chaco vor. Dabei geht es vor allem um die Vorbeugung und Bekämpfung von Menschenhandel. Präsentiert wurden außerdem Strategien zur besseren institutionellen Zusammenarbeit sowie konkrete Maßnahmen für einen umfassenden Schutz von Minderjährigen. (Facebook: Municipalidad de Filadelfia)

Bauern aus Horqueta verzeichnen eine erfolgreiche Sesam- und Maniokernte. Die Vereinigung landwirtschaftlicher Produzenten aus Horqueta, kurz APAH, setzt auf Zusammenarbeit. – Das erklärte ein Vertreter der Vereinigung, Milciades Acosta, im Gespräch mit unseren Kollegen. Zu den wichtigsten Verkaufsprodukten gehört vor allem Sesam. In diesem Jahr lagen die Erträge bei bis zu 1.300kg pro ha. Der aktuelle Preis beträgt 12.000 Gs. pro Kg. Insgesamt bewirtschaften die Bauern rund 150 ha. Sesam.

Auch schwarze Bohnen gehören zu den Anbauprodukten. Verwendet werden sie hauptsächlich für die Zubereitung von Feijoada, einem typisch brasilianischen Eintopf. Allerdings können die Bohnen derzeit nicht verkauft werden. Aus dem Grund befinden sich derzeit rund 70.000kg im Lager. Als möglicher Grund für den ausbleibenden Verkauf gilt eine hohe Produktion in Brasilien, wohin das Produkt hauptsächlich exportiert wird. In Paraguay selbst ist die Nachfrage gering.

Die Bauern suchen daher nach neuen, breit aufgestellten Anbaualternativen. Positiv entwickelt sich derzeit der Verkauf von Maniok. Wegen eines geringen Angebots im Land liegt der Preis derzeit bei etwa 3.500 Gs. pro kg.

Die Vereinigung landwirtschaftlicher Produzenten aus Horqueta, APAH, ist ursprünglich aus einem Missionsprojekt von 3 Gemeinden aus dem Chaco entstanden. Heute sind zahlreiche Bauern aus der Region in der Vereinigung zusammengeschlossen. Das Ziel ist, die landwirtschaftliche Produktion zu fördern und die Vermarktung der Erzeugnisse zu erleichtern.  (ZP-30)

Erster M-pox-Fall in Foz de Yguazú bestätigt – betroffener Student lebt in Paraguay. In Brasilien wurde ein Mpox-Fall bei einem 33-jährigen brasilianischen Studenten bestätigt, der in Paraguay lebt. Wie Última Hora berichtet, stufte die epidemiologische Überwachung den Fall als aus Paraguay importiert ein, während eine lokale Übertragung in Paraná ausgeschlossen wurde. Der Mann zeigte milde Symptome und begab sich bereits vor einem Monat in Foz de Yguazú in Behandlung. Nach Laborbestätigung wurde er isoliert und medizinisch betreut; inzwischen ist er vollständig genesen. Kontaktpersonen blieben symptomfrei. Die Behörden betonen weiterhin Präventionsmaßnahmen und Wachsamkeit, insbesondere angesichts der engen grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Paraguay und Brasilien.

M-pox ist eine virale Zoonose, verursacht durch das Affenpockenvirus aus der Gattung Orthopoxvirus, zu der auch das Pockenvirus gehört. Typisch sind Hautausschläge im Gesicht, an Handflächen und Fußsohlen. (Última Hora) 


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