Bei der Schule Primero de Mayo sind heute die neuen Klassenräume eingeweiht worden. Die Veranstaltung begann um 9 Uhr auf dem Schulhof vor dem neuen Gebäude. Anwesend waren mehrere lokale Autoritäten, darunter der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Schule, Theodor Unruh, der Oberschulze der Kooperative Fernheim, Frank Rempel, sowie der Bürgermeister von Filadelfia, Claudelino Rodas. Auch zahlreiche Schüler nahmen an der Feier teil.
Die Feier begann mit einer Besinnung, die ein Lehrer der Schule hielt. Danach sprach Unruh zu den Gästen und erklärte die Entstehung des Projekts. Grundlage war ein strategischer Plan aus dem Jahr 2023. Dabei entstand die Idee, 3 technische Fachrichtungen einzuführen, die sogenannten „Bachilleratos técnicos“.
Um diese neuen Ausbildungszweige anbieten zu können, wurden zusätzliche Räume benötigt. So entstand das Bauprojekt der nun eingeweihten Klassenräume. Mit der ersten Bauphase wurde Mitte des vergangenen Jahres begonnen. Errichtet wurden drei Klassenräume sowie ein Sitzungssaal. Die Kosten beliefen sich auf rund 770.000.000 Gs. Parallel dazu investierte die Schule etwa 180.000.000 Gs. in die Modernisierung des Stromsystems. Weitere 33.000.000 Gs. wurden in die Verbesserung der Internetverbindung investiert. In einer 2. Phase ist der Bau von Toiletten, einem Arbeitsraum, einer Kantine sowie einer Küche geplant.
Im Anschluss sprach Stefan Dück vom Verwaltungsrat der Kooperative Fernheim. Er betonte die Bedeutung von Investitionen in die Bildung. Nach einer künstlerischen Darbietung richtete auch die Bildungsdirektorin des Departements Boquerón, Lourdes Gómez, einige Worte an die Anwesenden, gefolgt von Bürgermeister Claudelino Rodas. Nach einem Segensgebet wurde das Band feierlich durchschnitten und die neuen Räume offiziell eröffnet. (ZP-30, Archiv ZP-30)
Zwischen Pozo Colorado und Concepción gehen die Bauarbeiten weiter. Zwei Unternehmen arbeiten an verschiedenen Abschnitten der Strecke. Kollegen unserer Presseabteilung waren gestern in der Gegend unterwegs und haben mit den Bauleitern der Abschnitte gesprochen. Wie der Leiter des Abschnitts A, José Sotomayor, vom Unternehmen Avanza Chaco erklärte, hat seine Firma 20 Monate Zeit für die Bauarbeiten. Insgesamt baut das Unternehmen 53km Straße. Etwa 25km sind aktuell in der Bearbeitung.
Zwischen dem 10. und 16. März soll im ersten Abschnitt mit dem Betonieren der Fahrbahn begonnen werden. Dabei handelt es sich um eine neue Bauweise in Paraguay: eine Betonfahrbahn, auch bekannt als „pavimento rígido“. Verwendet werden dafür Materialien aus Paraguay, wie zum Beispiel Zement, Steine und spezielle Fasern. Laut Sotomayor gebe es genügend Rohstoffe hierzulande. Es gibt mehrere Lieferanten für Steine und Sand aus dem Río Paraguay sowie einen paraguayischen Hersteller für Spezialfasern. Eine Firma aus Uruguay unterstützt die Arbeiten.
Die Arbeiter am Abschnitt A kommen hauptsächlich aus Concepción, San Pedro, Pozo Colorado und Villa Hayes, wie der Bauleiter erklärte. Wenn alles nach Plan verläuft, soll der Abschnitt im März 2027 vollständig fertig sein – inklusive Beschilderung.
Auch im Abschnitt B wird gearbeitet. Durchgeführt werden die Arbeiten von der Firma Ecomipa unter der Leitung von Francisco Franco. Er erklärte, dass der Abschnitt 36km lang ist. Zurzeit wird in der Nähe der Nanawa-Brücke gebaut. Das Ziel ist, pro Monat 3,5 bis 4km Straße fertigzustellen.
Der Bau erfolgt in mehreren Schritten, wie Bauleiter Franco erklärte. Zuerst wird eine Kiesschicht als Untergrund vorbereitet. Danach folgt eine zementgebundene Tragschicht. Darüber wird ein spezielles Geotextil verlegt. Dieses sorgt dafür, dass der Beton richtig aushärtet und keine feinen Partikel aus der unteren Schicht nach oben gelangen. Zum Schluss wird Beton mit synthetischen Fasern aufgetragen. Diese Fasern sollen für mehr Stabilität und eine längere Haltbarkeit sorgen. Somit beträgt die Lebensdauer der Straße 20 bis 30 Jahre, erklärte Franco im Gespräch mit ZP-30. (ZP-30)
Justizvollzugsanstalten sollen renoviert werden. Das Justizministerium teilte mit, dass die Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten an mehreren Justizvollzugsanstalten im März beginnen werden. Nach Angaben der Tageszeitung Hoy wurden bei einem Workshop zur Nationalen Ausschreibung die grundlegenden Aspekte des Prozesses vorgestellt, darunter Zugang zu den Einrichtungen, Bauzertifikate, Vertragszusätze, Überwachungssysteme und Abnahmeverfahren. Die Ausschreibung wurde an das Konsortium TC vergeben, das die Arbeiten durchführen wird, um die Gefängnisse des Landes in optimalen Zustand zu versetzen. Betroffen sind unter anderem die Haftanstalten in Concepción, Pedro Juan Caballero, Ciudad del Este, Tacumbú, San Pedro, Misiones, Emboscada, Villarrica und Cambyretá sowie Einrichtungen für Frauen und jugendliche Straftäter. Die Arbeiten sollen regional gleichzeitig durchgeführt werden, um eine ausgewogene und strategische Umsetzung sicherzustellen. (Diario Hoy)
Nach Rekordjahr 2025 setzt die nationale Zementindustrie, INC, auf weiteres Wachstum. In diesem Jahr plant die INC zirka 13.000.000 Zementsäcke auf den Markt zu bringen. Der INC-Vorsitzende, Gerardo Guerrero, kündigte an, dass das Ziel für 2026 bei zirka 13.000.000 gelieferten Säcken liegt, nach einem Rekord von etwas mehr als 11.000.000 Säcken im Jahr 2025. Wie IP Paraguay berichtet, ist das eines der besten Ergebnisse der letzten 8 Jahre. In einem Treffen mit dem Industrie- und Handelsminister Marco Riquelme hob Guerrero die historischen Verkaufsergebnisse und den wirtschaftlichen Überschuss nach 8 Jahren negativer Bilanz hervor. Der Marktanteil der INC stieg auf 33%, ein Anstieg um 8 Punkte gegenüber 2023. (IP Paraguay)
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