Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 22. Januar 2026

Die Munizipalität Filadelfia schreibt Stipendien für technische Mittelstufe aus. Wie die Verantwortliche der Bildungsabteilung des Stadtrates Filadelfia, Tessy Cristaldo, gegenüber Radio ZP 30 mitteilte, vergibt die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr Stipendien an Schüler aus einkommensschwachen Familien. Die Unterstützung richtet sich an Jugendliche, die eine technische Ausbildung auf Mittelstufe anstreben. Cristaldo wies daraufhin, dass die Bewerbungen um ein Stipendium ab heute, den 22. Januar, bis zum 20. Februar bei der Kulturabteilung des Rathauses in Filadelfia eingereicht werden können. Zur Art der Unterstützung erläuterte Cristaldo, dass die finanzielle Hilfe an die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen – entweder an die Eltern oder an gesetzliche Vertreter – ausgezahlt werde. Als Nachweis müssten die Zahlungsbelege anschließend bei der Erziehungsabteilung eingereicht werden. Im Schülerheim „La Huerta“ sei die Zahlung in den vorherigen Jahren beispielsweise direkt durch die Stadtverwaltung für alle Begünstigten vorgenommen worden.
Die Bildungsbeauftrage informierte außerdem über den Kleinbus der Stadtverwaltung von Filadelfia.  Dieser sei ausschließlich für den Schülertransport bestimmt. So würden unter anderem Studierende aus Filadelfia kostenfrei zur Fakultät der Una nach Neuland und zurück befördert. Auch Schüler aus dem Dorf 5 von Fernheim, die in die Departamentsschule gehn, können den Bus nutzen. Darüber hinaus stehe das Fahrzeug auf Antrag auch für Studienfahrten oder Feldbesichtigungen zur Verfügung.
Bezüglich der schulischen Nahrungsmittelversorgung in den Schulen des Distrikts Filadelfia erklärte Tessy Cristaldo gegenüber Radio Zp-30, dass die Verantwortung derzeit vollständig in den Zuständigkeitsbereich des „Hambre Cero“ falle.
Abschließend äußerte Cristaldo ihre Zufriedenheit über die finanzielle Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, die Jugendlichen mit begrenzten finanziellen Mitteln die Möglichkeit eröffne, eine Ausbildung zu absolvieren. Ihrer Ansicht nach habe Bildung einen nachhaltig positiven Einfluss auf das soziale Gefüge der Stadt. (Radio ZP-30)

Täglich rund 2.600 Paraguayer auf dem Weg nach Brasilien. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 sind mehr als 40.000 Paraguayer offiziell nach Brasilien eingereist. Die Nationale Migrationsbehörde berichtete, dass der Grenzverkehr in der ersten Januarhälfte ein anhaltendes Wachstum verzeichnete. Nach Angaben von Última Hora überqueren täglich rund 2.600 Paraguayer die Grenze, vor allem mit dem Ziel der brasilianischen Strände.
Insgesamt wurden bei der Einreise über die Freundschaftsbrücke in 13 Tagen mehr als 55.000 Ein- und Ausreisen registriert. Die anderen Grenzübergänge mit dem höchsten Verkehrsaufkommen waren die Brücke San Roque González de Santa Cruz in Encarnación sowie der Grenzübergang Puerto José Falcón an der Grenze zu Clorinda. Der Anstieg ist vor allem auf die Urlaubssaison zurückzuführen.  (Última Hora

Das Institut Cervantes in Madrid erhält literarisches Erbe aus Paraguay. Wie Última Hora berichtet, hat das Institut Cervantes den Nachlass von Josefina Plá, einer Schlüsselfigur der paraguayischen Kultur des 20. Jahrhunderts, erhalten. Die „Caja de las Letras“, erhielt an diesem Mittwoch den Nachlass der Schriftstellerin, Dramatikerin und Journalistin Josefina Plá. Sie lebte von 1903 bis 1999. In „Caja de la Letras“ werden zahlreiche Nachlässe bekannter Schriftsteller und Künstler verwahrt.
Obwohl sie auf den spanischen Kanarischen Inseln geboren wurde, zog Plá 1926 nach Paraguay, wo sie ihre Karriere entwickelte und zu einer zentralen Figur der hispanoamerikanischen Kultur des 20. Jahrhunderts wurde. Der Nachlass umfasst unter anderem ein unveröffentlichtes Gedicht für ihren Sohn Ariel, sowie Tonproben ihrer Keramikkunst, Manuskripte und Texte über paraguayische Volkskunst.
An der Zeremonie nahmen unter anderem der Kabinettsleiter des Instituts Cervantes, Miguel Albero, teil, der spanische Botschafter in Paraguay, Javier Parrondo, und die stellvertretende Direktorin für Kooperation und kulturelle Entwicklungszusammenarbeit, Eloísa Vaello.
Für Botschafter Parrondo verkörpert dieser Nachlass die Verwirklichung einer tiefgründigen, klaren und umfassenden intellektuellen Laufbahn. Er betonte Plás universelle Bedeutung, ihren kritischen Geist und ihre kulturelle Hingabe, die weiterhin Gegenwart und Zukunft präge.
Vaello betonte, dass Plá eine Brücke zwischen beiden Kontinenten darstelle. Plá, als Mitglied der paraguayischen Akademien für Sprache und Geschichte, gilt als prägende Figur der paraguayischen Literatur und Kunst, die Poesie, Theater, Erzählungen und journalistische Arbeit hinterließ.
Die „Caja de las Letras“ in Madrid, wo der Nachlass von Josefiná Plá verwahrt wird, ist ein spezieller, alter Banksafe (seif) im Hauptsitz des Instituts Cervantes, der als Zeitkapsel für die spanischsprachige Kultur dient; berühmte Persönlichkeiten hinterlegen darin persönliche Gegenstände und Manuskripte, die wie ein Erbe für die Nachwelt aufbewahrt werden und erst zu einem späteren, vom Einleger selbst bestimmten Zeitpunkt geöffnet werden sollen. Das Kulturarchiv beherbergt fast 1.800 Schließfächer, gefüllt mit „Erbschaften“ berühmter Persönlichkeiten aus Kunst, Literatur, Wissenschaft und Musik. (Última Hora/www.biografiasyvidas.com)

Polizei deckt großangelegten Betrug bei Luxusimmobilien auf. Wie die Tageszeitung Hoy berichtet, hat die Nationalpolizei am Mittwoch Rubén Darío Zorrilla wegen Betrugs festgenommen. Der 42jährige Mechaniker mietete teure Wohnungen und verkaufte sie anschließend an Dritte weiter, wobei er sich als Eigentümer ausgab. Der Leiter der Abteilung für Wirtschafts- und Finanzdelikte, Julio Ramírez, erklärte, Zorrilla habe zahlreiche Personen getäuscht, indem er gefälschte Dokumente verwendete, um Käufer guten Glaubens zu überzeugen. An dem Betrug waren vier bis fünf Familienmitglieder beteiligt, die als Komplizen agierten. Die Opfer waren unter anderem bekannte Persönlichkeiten aus dem sozialen Umfeld. Betroffen waren Wohnungen, ländliche Anwesen und andere Immobilien in Asunción und im Departament Central. Bisher wurden 47 Opfer identifiziert, über 400 gefälschte Verträge wurden analysiert. (Diario Hoy)


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