Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 2. Oktober 2026

Die Boqueroner-Polizei bereitet sich auf ihren Einsatz während der kommenden Wahlen vor. Die Polizei des Departaments Boquerón hat die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen am Sonntag abgeschlossen. Die Beamten sollen an den Wahllokalen für die Sicherheit der Wähler, des Personals und der Materialien sorgen.

Der Leiter für Prävention und Sicherheit, Kommissar Cándido Pérez, erklärte gegenüber ZP-30, dass die Polizisten bereits auf die verschiedenen Wahllokale im Departament verteilt worden sind. Die Polizei begleitet die Wahlurnen und -materialien seit ihrer Ankunft im Departament. Sie überwacht auch die Orte, an denen sie aufbewahrt werden.

Der Polizeikommissar appellierte an die Wähler, am Sonntag ihre Personalausweise mitzubringen und nicht unter Alkoholeinfluss oder bewaffnet zum Wahllokal zu kommen. In der Nähe der Wahllokale soll außerdem keine politische Werbung gemacht werden. Die Polizei werde an den verschiedenen Wahllokalen präsent sein und bei möglichen Vorfällen eingreifen, betonte Pérez. (ZP-30)

SENAD stellt Kokainpaste im Chaco sicher. Beschlagnahmt wurden die Drogen gestern von Beamten der nationalen Antidrogenbehörde, SENAD, in der Stadt Mariscal Estigarribia im Departament Boquerón. Dabei handelte es sich um mehr als 20 Kilogramm Kokainpaste.

Beamte des Regionalbüros der SENAD kontrollierten einen Lastwagen auf der Avenida Héroes del Chaco im Stadtteil Santa María. Der LKW transportierte eine Ladung Leder aus Bolivien. Nach Informationen der Senad soll der Transport von Leder seit längerer Zeit dazu genutzt worden sein, Drogen nach Paraguay zu bringen.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten insgesamt 20 Kilogramm und 284 Gramm Kokainpaste. Die Drogen waren auf 20 Pakete verteilt. Nach Angaben der Antidrogenbehörde entspricht diese Menge ungefähr 142.000 Dosen. Der Wert auf dem regionalen Wert wird auf mehr als 60.000 US-Dollar geschätzt.

Festgenommen wurden bei dem Einsatz zwei Paraguayer. Außerdem wurden neben den Drogen auch der Lastwagen sowie Mobiltelefone und weitere Gegenstände in Beschlag genommen. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

SENAD-Chef Jalil Rachid erklärte in einer Videobotschaft, dass der Fund Teil der verstärkten Kontrollen an der Grenze zu Bolivien sei. Der Lastwagen sei aufgrund von Informationen aus den vorangegangenen Ermittlungen kontrolliert worden. Nach Angaben der SENAD könnte die Kokainpaste für den lokalen Drogenhandel bestimmt gewesen sein.

Kokainpaste ist ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von Kokain, das aus den Blättern des Cocastrauchs gewonnen wird. Sie entsteht direkt in den Anbauregionen, wie Kolumbien, Peru oder Bolivien, als erster chemischer Extraktionsschritt. Die Paste enthält Kokainbestandteile und kann je nach Verarbeitung und Zusammensetzung unterschiedlich aussehen und wirken. (ZP-30, Videobotschaft von Jalil Rachid, Facebook: Secretaría Nacional Antidrogas – SENAD, Wikipedia)

Das Gesundheitsministerium wirbt für Brustkrebsvorsorge. In Paraguay hat am 1. Oktober die Kampagne „Rosa Oktober“ zur Brustkrebsvorsorge begonnen. Das Gesundheitsministerium ruft Frauen dazu auf, regelmäßige Kontrollen wahrzunehmen und Brustkrebs möglichst früh erkennen zu lassen, schreibt Última Hora.

            Frauen ab 40 Jahren können in den Einrichtungen des Gesundheitsministeriums einmal jährlich eine Mammografie ohne ärztliche Überweisung durchführen lassen. Dafür stehen im öffentlichen Gesundheitssystem landesweit 56 funktionierende Mammografie-Geräte zur Verfügung.

            Die Zahl der Untersuchungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2024 wurden gut 46.000 Mammografien durchgeführt, 2025 waren es fast 69.000. In diesem Jahr wurden bisher mehr als 39.000 Untersuchungen registriert. Dabei wurden mehrere hundert Auffälligkeiten festgestellt, die anschließend medizinisch abgeklärt werden können.

            Das Ministerium empfiehlt Frauen ab 40 Jahren die jährliche Mammografie auch dann, wenn keine Beschwerden bestehen. Bei familiärer Vorbelastung oder erhöhtem Risiko soll mit einem Arzt über Beginn und Häufigkeit der Kontrollen gesprochen werden. (Última Hora, Medios del Estado)


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