In Coronel Oviedo sind drei Schwestern wegen Erpressung festgenommen worden. Wie ABC Color berichtet, wurden in Coronel Oviedo am Donnerstag drei Schwestern wegen einer mutmaßlichen millionenschweren Erpressung festgenommen. Sie sollen einen lokalen Unternehmer durch Drohungen und Nötigung zur Zahlung von bis zu 500 Millionen Guaraníes gezwungen haben. Die Festnahmen erfolgten Donnerstag gegen 11:00 Uhr bei einer Hausdurchsuchung im Stadtteil San Antonio in Coronel Oviedo.
Der Einsatz wurde auf Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses des Strafrichters Gustavo Ovelar Benítez durchgeführt. Der Fall begann mit einer Anzeige des Unternehmers Walter Diosnel Cubas, der zunächst 50 Millionen Guaraníes fordernde Drohbriefe erhielt, später 500 Millionen. Videoaufnahmen führten zur Identifizierung einer Tatverdächtigen. Bei der Durchsuchung wurden Waffen, Mobiltelefone und weitere Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. (ABC Color)
Sensibilisierungsaktion für mehr Respekt auf der Fahrradspur in Asunción. Die Gruppe SpiderCycles organisiert für heute eine Sensibilisierungsaktion an der Uferpromenade „Costanera Norte“ in Asunción, um den respektvollen Umgang mit der Fahrradspur zu fördern. Wie ABC Color berichtet, betont die Gruppe, dass das Fahrrad ein legitimes und nachhaltiges Verkehrsmittel sei und seine Infrastruktur entsprechend respektiert werden müsse. Zudem forderte sie von der Stadtverwaltung Asunción die Wiederverwendung der Schilder „Exklusive Fahrradspur“.
SpiderCycles lädt alle Radfahrer ein an der Aktion teilzunehmen. Ziel ist, auf die ausschließliche Nutzung der Fahrradspur aufmerksam zu machen. Anlass ist die zunehmende missbräuchliche Nutzung durch Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer, was das Unfallrisiko erhöht.
Wie es heißt, bat die Gruppe den Bürgermeister von Asunción um institutionelle Unterstützung und schlug vor, ungenutzte Schilder von der Avenida Palma an der Costanera Norte neu zu platzieren. Die Aktion verfolgt keine kommerziellen Ziele, sondern setzt auf Zusammenarbeit für eine sichere und geordnete Stadt. (ABC Color)
Paraguays Zementindustrie deckt Bedarf für Straßenbau. Das berichtet Última Hora unter Berufung des Ministeriums für Industrie und Handel, MIC. Der MIC-Minister, Javier Giménez, hob den Einsatz von Betonfahrbahnen beim Straßenbau als bedeutenden Wandel in der Verkehrsinfrastruktur des Landes hervor. Diese Bauweise fördere die heimische Industrie, schaffe Arbeitsplätze und verringere die Abhängigkeit von importierten Materialien. Bei einem Besuch der Bauarbeiten auf dem Abschnitt Pozo Colorado – Concepción der Fernstraße 5 erklärte der Minister, dass importierter Asphalt durch in Paraguay produzierten Zement und Mikrofasern ersetzt werde. Die paraguayische Zementindustrie sei in der Lage, den gesamten Binnenmarkt mit qualitativ hochwertigen Produkten zu versorgen. (Última Hora)
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