Heute findet bei der Gobernación Boquerón eine Wassermelonen-Ausstellung statt. Wie die Tourismussekretärin Glays Ojeda gegenüber Radio ZP-30 erklärte, soll mit der Ausstellung die Bedeutung der Wassermelone als landwirtschaftliches Produkt hervorgehoben werden. Zugleich wird die Entwicklung ländlicher Siedlungen gefördert, wie zum Beispiel Laguna Negra, Campo Alegre und Yalve Sanga.
Die Veranstaltung läuft laut Ojeda heute auf dem Vorhof vor dem Departamentsgebäude von Boquerón. Gegen 8:00 Uhr heute Morgen begann der Verkauf frischer Wassermelonen. Ab 17:00 Uhr werden zudem verarbeitete Produkte angeboten, wie Marmeladen, Säfte und Süßwaren. Das Programm schließt mit einer kulturellen Veranstaltung.
Bei der sogenannten „Expo Feria de la Sandía“ handelt es sich um ein Versuchsprojekt. Langfristig soll sich die Ausstellung als feste Tradition etablieren, mit der die Hauptsaison der Wassermelonen gefeiert wird. (Archiv ZP-30, Gobernación Boquerón)
An der Fakultät für Agrarwissenschaften bei Boquerón beginnen die Aufnahmekurse. Darüber informiert die Filiale der Nationalen Universität von Asunción, Una, in Boquerón. Dort kann man folgende Studiengänge belegen: Licenciatura in landwirtschaftlicher Betriebsführung und Ingenieurswesen in Agrarwissenschaften. Um in die Liste der Studenten aufgenommen zu werden, müssen die angehenden Studenten einen Kurs belegen mit einer abschließenden Prüfung. Dem Direktor der Una-Filiale, Antero Cabrera, zufolge, beginnen die Aufnahmekurse am 18. Februar. Die Eintrittsexamen sind für Juni geplant.
Für die Licenciatura in landwirtschaftlicher Betriebswirtschaft wird der Kurs in folgenden Fächern stattfinden: Mathematik, Kommunikation, Biologie, Einführung in die Verwaltung und Einführung in die Wirtschaft. Für den Studiengang Ingenieurswesen in Agrarwissenschaften stehen ebenfalls Mathematik, Kommunikation und Biologie auf dem Plan, sowie Physik und Chemie.
Der Unterricht an der Fakultät für Agrarwissenschaften in der Filiale Boquerón beginnt am 17. Februar und findet an folgenden Tagen und Uhrzeiten statt: Mittwoch bis Freitag von 18:00 bis 22:00 Uhr und Samstag von 7:00 bis 15:00 Uhr. (ZP-30, Flyer: Facultad de Ciencias Agrarias Filial Boquerón)
Justizministerium kündigt neuen Trakt für Frauen in Strafanstalt in Guairá an. In der Regionalstrafanstalt Villarrica soll ein neuer 186 Quadratmeter großer Frauen-Trakt mit Platz für 30 Insassinnen eröffnet werden. Wie IP Paraguay berichtet, umfasst er einen Wohnbereich und eine Werkstatt. Der Bau ist Teil eines Programmes zur Modernisierung der Gefängnisinfrastruktur und Förderung der sozialen Wiedereingliederung. Geplant ist auch die Beteiligung der Frauen an gemeinnützigen Arbeiten. Obwohl der Neubau die Lebensbedingungen verbessern soll, bleibt die Überbelegung ein Problem: Die Anstalt wurde für 250 Personen konzipiert, beherbergt aktuell aber fast 600, auch im Frauenbereich. (IP Paraguay/ABC Color)
Ehemalige Polizisten erhalten Haftstrafen für Folter während der Diktatur. Nach Angaben von Última Hora verurteilte ein Strafgericht fast 50 Jahre nach den Taten drei ehemalige Polizisten der Stroessner-Diktatur zu langjährigen Haftstrafen. Eusebio Torres und Fortunato Laspina erhielten je 25 Jahre, Manuel Alcaraz 20 Jahre. Sie wurden der schweren physischen und psychischen Folter des politischen Gefangenen Domingo Guzmán Rolón Centurión zwischen 1976 und 1978 für schuldig befunden.
Die zuständigen Richter waren Héctor Fabián Escobar, Carlos Hermosilla und Juan Pablo Mendoza. Sie erklärten, sämtliche Urkunden, Zeugenaussagen und Berichte sorgfältig gewürdigt zu haben. Diese Beweise bildeten die Grundlage für die ausführliche schriftliche Urteilsbegründung, die am Donnerstag, dem 19. Februar, vorliegen soll. Das Gericht ordnete bis zur Rechtskraft Hausarrest an, um Fluchtgefahr zu vermeiden; über Haft entscheidet später die Justiz. (Última Hora)
543 Einheimische sind im ständigen Bürgerregister eingetragen. Wie der oberste Wahlgerichtshof, TSJE, berichtete, sei mit der Registrierung von 543 Angehörigen indigener Gemeinschaften im Ständigen Bürgerregister, RCP, ein Meilenstein der Inklusion erreicht worden. Diese Anzahl entspricht nach Angaben von La Nación den Registrierungen in den Departamenten Presidente Hayes, Amambay und Alto Paraná. Der Einsatz für eine inklusive Demokratie konnte gestärkt werden. Das erklärten verantwortliche des höchsten Wahlgremiums des Landes. Wie es heißt geschah dies Dank der interinstitutionellen Zusammenarbeit des TSJE, dem paraguayischen Institut für Angelegenheiten der Indigenen, Indi, und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, PNUD. (La Nación)
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