Japanische Harfenspieler bringen Konzert zu Ehren der Guarania. 20 Harfenspieler aus Japan werden morgen im Asuncioner Stadt-Theater mit besonderen Stücken auftreten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay ankündigte, kommt der Besuch aus Fernost im Rahmen der Feierlichkeiten zum Hundersten Jahr der paraguayischen Guarania. Der Tag der Guaranía ist der 27. August. Er geht auf den Geburtstag von José Asunción Flores zurück, der der Schöpfer dieses typisch paraguayischen Folklore-Musikstils ist. Die Guarania charakterisiert sich durch Melodien in Moll. Im Gegensatz zur flotten Polca Paraguaya kennzeichnet sie sich außerdem durch einen langsamen 6/8 Rhythmus. Bekannte und beliebte Stücke im Guarania-Stil sind Recuerdos del Ypacaraí und Mis Noches sin Tí
Die Musiker, die zu dem musikalischen Guarania-Fest aus Japan kommen, sind Schüler einer Akademie in Tokio. Die Akademie wurde von dem paraguayischen Kulturbeauftragten in Japan Enrique Carrera gegründet. Carrera selbst und seine Frau Arisa Matsuki sind berühmte Harfenspieler. Auf dem Programm morgen stehen traditionelle paraguayische und japanische Stücke, sowie weitere internationale Kompositionen. Als Gastmusiker werden Künstler dabei sein, die bereits in Japan als Profis anerkannt sind. (IP-Paraguay/Archiv ZP-30)
Brasilianisches Fleisch nimmt derzeit den größten Teil von Paraguays Importgütern ein. Der Nationale Tiergesundheitsdienst, Senacsa, informiert, dass derzeit große Mengen Fleisch aus dem Nachbarland importiert werden. – Vor allem von Supermärkten, wie der Senacsa-Vorsitzende, José Martín, der Zeitung Hoy sagte.
Paraguay hat im bisherigen Jahresverlauf fast 9 tausend 500 Tonnen Fleisch importiert. Das sind etwa 4,5 Prozent von der Menge, die Paraguay an Fleisch exportiert. Beim Fleischimport nutzt Paraguay den zollfreien Warenverkehr der innerhalb des Mercosur gilt. Das brasilianische Fleisch kommt als Billigfleisch nach Paraguay. Denn die Preise liegen bis zu 50 Prozent unter denen von heimischem Fleisch. Der Senacsa-Chef führt den Preis-Unterschied auf die Abwertung des brasilianischen Real und auf Unsicherheiten auf dem brasilianischen Fleischmarkt zurück.
Große Supermärkte und Unternehmen kaufen aus Brasilien nicht nur Rindfleisch, sondern auch Milchprodukte. Vorteilhaft für den Kauf der Produkte aus Brasilien ist, dass der Import aus den Mercosur-Partner-Ländern zollfrei ist, sofern die sanitären Vorschriften eingehalten und die Schlachthöfe von dem Importland zugelassen sind. (Diario Hoy)
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