Paraguay klettert im Geschäftstourismus auf den sechsten regionalen Platz. Wie La Tribuna berichtet, belegt das Land jetzt den sechsten Platz in Lateinamerika und der Karibik. Das geht aus dem aktuellen Ranking des Internationalen Kongress- und Tagungsverbandes hervor. Paraguay verbesserte sich damit um sechs Plätze. Außerdem erhielt das Land von der Fiexpo Latin America die Auszeichnung als „Entdeckung der Region“.
Nach Angaben des nationalen Tourismussekretariats Senatur zeigt das Ergebnis, dass Paraguay immer mehr internationale Kongresse und Tagungen ausrichten kann. Tourismusminister Jacinto Santa María betonte, der Erfolg sei das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen und privaten Organisationen.Die Regierung will diesen Bereich nun weiter ausbauen. Geplant sind mehr Bewerbungen für internationale Veranstaltungen sowie eine stärkere Förderung weiterer Regionen des Landes. Nach Einschätzung der Senatur bringt der Kongress- und Geschäftstourismus neue Investitionen, schafft Arbeitsplätze und stärkt das internationale Ansehen Paraguays. (La Tribuna)
Paraguays Wirtschaft ist weiter gewachsen. Die Wirtschaftsleistung lag im Mai um 1,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie IP Paraguay berichtet. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres beträgt das Wachstum damit 5,6 Prozent. Das zeigen vorläufige Zahlen der paraguayischen Zentralbank.
Besonders stark entwickelte sich die Landwirtschaft. Gute Ernten bei Soja, Zuckerrohr, Maniok, Bohnen, Sonnenblumen und Tabak sorgten für ein deutliches Plus. Weniger produziert wurden dagegen Mais, Baumwolle, Sesam und Mate. Auch die Rinderhaltung entwickelte sich schwächer. Dagegen stiegen die Produktion von Schweine- und Geflügelfleisch sowie von Milch und Eiern.Auch die Energie- und Wasserversorgung trugen zum Wirtschaftswachstum bei. Die Bauwirtschaft bremste die Entwicklung allerdings wegen eines langsameren Tempos bei öffentlichen Bauprojekten. Die Industrie verzeichnete im Mai zwar einen leichten Rückgang, liegt seit Jahresbeginn aber weiterhin im Plus. Auch der Dienstleistungssektor wuchs. Vor allem Banken, Hotels, Restaurants, Telekommunikation und Unternehmensdienstleistungen entwickelten sich positiv. (IP Paraguay)
Das MOPC hat Ende Juni einen Rekord erreicht. Das berichtet das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC, auf seiner Internetseite. Bis Ende Juni setzte das MOPC 42 Prozent seines Jahresbudgets um. Das entspricht umgerechnet fast drei Billionen Guaraní und ist der höchste Wert für dieses Halbjahr seit zehn Jahren.
Nach Angaben der Regierung zeigt das, dass die öffentlichen Investitionen weiter vorangetrieben werden. Gleichzeitig konnten zugesagte Zahlungen an Baufirmen wie geplant geleistet werden. Dadurch sollen wichtige Infrastrukturprojekte ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.
Rechnet man bereits abgeschlossene Arbeiten hinzu, die noch nicht vollständig im Budget erfasst sind, liegt die sogenannte operative Ausführung sogar bei 45 Prozent des Finanzplans. Die Regierung wertet die Zahlen als Zeichen für den anhaltenden Ausbau der Infrastruktur. Straßen, Brücken und andere Bauprojekte sollen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes fördern und die öffentliche Infrastruktur langfristig stärken. (MOPC)
Die Antidrogenbehörde hat Einsatzkräfte für den Kampf gegen den Schmuggel auf Flüssen geschult. Darüber berichtet das Nachrichtenportal Megacadena. Die Antidrogenbehörde, Senad, hat eine spezialisierte Schulung zur Bekämpfung des illegalen Drogenhandels auf dem Wasserweg erfolgreich abgeschlossen. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, wurden in dem fünftägigen Lehrgang insgesamt 25 Spezialagenten sowie fünf Vertreter der Marinepräfektur für Ermittlungen und Kontrollen im Flussbereich ausgebildet.
Die praxisnahe Ausbildung entstand in Zusammenarbeit mit einer Sonderkommission der Organisation Amerikanischer Staaten und beinhaltete auch reale Kontrollübungen von Frachten und Containern im Hafen von Villeta. Ziel des Programms ist, die operativen Fähigkeiten im Kampf gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität massiv auszuweiten und die Kontrollmechanismen an den strategisch wichtigen Logistik- und Hafenstützpunkten des Landes entscheidend zu verschärfen. (Megacadena)
Das Wissenschaftsmuseum hat ein vielseitiges Ferienprogramm für Kinder und Erwachsene gestartet. Das Wissenschaftsmuseum, MuCi, in Asunción hat pünktlich zu den Winterferien im Juli ein erweitertes Kultur- und Bildungsprogramm gestartet. Laut ADN Digital soll damit das öffentliche Interesse an Naturwissenschaften, Astronomie und Botanik gezielt gefördert werden. Während sich Erwachsene für architektonische Baustellenführungen auf dem Gelände des zukünftigen Museumssitzes an der Costanera anmelden können, konzentrieren sich die Angebote für Kinder und Familien im bekannten Textilia-Komplex.
Dort ermöglicht das erste digitale Planetarium Paraguays namens San Cosmos ein kostenloses Ferienlager mit erlebnisreichen Shows über das Universum sowie eine interaktive Astro-Schule für Jugendliche. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch zahlreiche kostenfreie Open-Air-Aktivitäten wie gemeinsame Lesezirkel im Grünen, geführte Mondbeobachtungen mit Spezialteleskopen und praxisnahe Workshops zu Heilpflanzen und Vogelkunde in den museumseigenen Themengärten. (ADN Digital)
Peña hat den Fortschritt des wichtigen Fernstraßenprojekts in Caazapá überprüft. Wie ADN Digital schreibt, hat der Präsident Santiago Peña im Distrikt Abaí die geplanten Bauabschnitte der Fernstraße 10 inspiziert, um die wirtschaftliche Entwicklung in der Region Caazapá durch eine verbesserte Verkehrsanbindung voranzutreiben. Das Projekt zielt darauf ab, die isolierte Gemeinde Tuna an das nationale Netz anzubinden, den Transport landwirtschaftlicher Güter zu erleichtern und neue Logistikinvestitionen im Landesinneren zu fördern.
Die Finanzierung für das vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation koordinierte Vorhaben wurde im Senat bereits genehmigt, während das Abgeordnetenhaus die abschließende Beratung zur Einleitung der Ausschreibungen vorbereitet. Der Ausbau gilt als historischer Meilenstein für die regionale Integration und soll die Lebensqualität der ländlichen Bevölkerung nachhaltig verbessern. (ADN Digital)
Ein zweijähriges Mädchen ist nach internationaler Suche in Argentinien gerettet und der Vater festgenommen worden. Die vermisste zweijährige Magnolia ist in der argentinischen Stadt Resistencia in der Provinz Chaco bei bester Gesundheit aufgefunden worden, nachdem am achten Juli eine internationale Suchmeldung wegen Entführung herausgegeben worden war. Wie El Nacional informiert, gab das Ministerium für Kinder und Jugendliche bekannt, dass der Vater, ein chilenischer Staatsbürger, von den argentinischen Sicherheitskräften festgenommen wurde, als er versuchte, das Kind illegal nach Chile zu bringen. Die paraguayische Mutter reiste unmittelbar nach der Bestätigung des Fundes nach Argentinien, um ihre Tochter in Empfang zu nehmen.
Dem Vorfall ging ein komplexer, grenzüberschreitender Sorgerechtsstreit zwischen den beiden Elternteilen voraus, bei dem ein chilenisches Gericht der Regelung nach einer geteilten Obhut alle drei Tage festgelegt hatte. Der Vater war zusammen mit der Großmutter eigens nach Paraguay eingereist, um das Kleinkind eigenmächtig zu entführen, obwohl rechtliche Wiederaufnahmefristen noch liefen. Nach der erfolgreichen Rückführung in die paraguayische Heimat müssen die Justizbehörden nun das weitere straf- und familienrechtliche Verfahren sowie das zukünftige Sorgerecht für das Mädchen in Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten neu verhandeln. (El Nacional)
