Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 11. Februar 2026

Die Bürgermeister von Boquerón legen in diesen Tagen Rechenschaft über das Arbeitsjahr 2025 ab. Den Auftakt machte die Munizipalität Mariscal Estigarribia, die die Öffentlichkeit für heute Vormittag eingeladen hatte. Berichtet wurde unter anderem über die Finanzlage nach Abschluss des Geschäftsjahres 2025 sowie über umgesetzte Projekte und Aktivitäten im Distrikt. Die Bürgermeister von Loma Plata und Filadelfia, Ernst Giesbrecht und Claudelino Rodas, folgen morgen Abend mit ihren Berichten. Am Freitagvormittag legt César González von der Stadtverwaltung Boquerón seinen Rechenschaftsbericht vor. Den Abschluss macht Bürgermeister Alberto Pereira Fernández vom Distrikt Campo Aceval dann am Abend. In den Rechenschaftsberichten geht es unter anderem um Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Bauwesen sowie um die Einnahmen und Ausgaben der jeweiligen Distrikte. (ZP-30, Flyer-Facebook: Municipalidades de Filadelfia, Loma Plata, Boquerón y Mariscal Estigarribia)

Der paraguayische Senat hat die Entscheidung über die Reform der staatlichen Rentenkasse verschoben. Die Beratung zur sogenannten „Caja Fiscal“ soll nun erst am 25. März stattfinden. Wie die Zeitung Última Hora berichtet, sind der Grund für die Verzögerung geplante Änderungen am Gesetzentwurf sowie die landesweiten Proteste der Lehrkräfte. Zuvor hatten sich Abgeordnete der Regierungspartei auf weitere Anpassungen geeinigt. Für Lehrkräfte und Universitätsdozenten soll die Reform flexibler gestaltet werden. Nach den geplanten Änderungen könnten Lehrkräfte regulär mit 57 Jahren in Rente gehen, wenn sie mindestens 25 Beitragsjahre vorweisen. Zudem ist eine vorgezogene Rente ab 55 Jahren mit 30 Beitragsjahren vorgesehen. In diesem Fall würden 75 % des letzten Durchschnittsgehalts gezahlt. Für Lehrkräfte mit mindestens 22 Beitragsjahren beim Inkrafttreten des Gesetzes soll es eine Sonderregelung geben: Sie könnten sich auch ohne Mindestalter pensionieren lassen, sofern sie 25 Dienstjahre erreicht haben. Dabei würde eine Ersatzquote von 80 % gelten. Die endgültige Entscheidung über das Gesetz wird nun für Ende März erwartet. (ÚH)

Die Regierung hat den Finanzplan 2026 in Kraft gesetzt. Die paraguayische Regierung hat den Finanzplan für das Jahr 2026 beschlossen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay berichtet, legt ein entsprechendes Dekret fest, wie der bereits genehmigte Staatshaushalt im Laufe des Jahres umgesetzt wird. Der Plan wurde vom Wirtschafts- und Finanzministerium erarbeitet. Er regelt, wie viel Geld staatliche Behörden ausgeben dürfen und wann die Mittel zur Verfügung stehen. Ziel ist, die Ausgaben zu kontrollieren und sicherzustellen, damit der Staat seine Aufgaben zuverlässig erfüllen kann. Außerdem enthält der Finanzplan Regeln, um auf mögliche Veränderungen bei Einnahmen oder wirtschaftlichen Bedingungen zu reagieren. So soll gewährleistet werden, dass die Staatsfinanzen stabil und transparent bleiben. (IP-Paraguay)

In Coronel Bogado ist es zu einem bewaffneten Überfall mit Explosionen auf einen Agrarbetrieb gekommen. Wie ABC Color berichtet, überfiel gestern, den 10. Februar früh ein achtköpfiges Kommando die agroindustrielle Firma Algisa in Coronel Bogado im Departament Itapúa. Die Täter überwältigten zwei Wachleute, gaben Schüsse ab und sprengten Verwaltungsbüros, offenbar um einen Tresor zu öffnen. Trotz zweier Explosionen und erheblicher Sachschäden wurde niemand verletzt. Die Angreifer flüchteten ohne Beute und ließen zwei benutzte Fahrzeuge mit weiteren Sprengstoffen in der Umgebung zurück. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher organisierter Kriminalität.

Im Gespräch mit ABC Cardinal heute früh erklärte der Minister für Nationale Verteidigung, Óscar González, dass die General-Behörde für die Verwaltung von Kriegsmaterial, DIGEMABEL, die den Handel mit Sprengstoffen in Paraguay reguliert, bereits eingegriffen und die „Endnutzer“ der Materialien, die bei dem Überfall verwendet worden sein sollen, mit „Vor- und Nachnamen“ identifiziert habe. Diese Daten seien dem Ministerium für öffentliche Anklage bereits übermittelt worden. Ohne weitere Einzelheiten zu nennen, sagte Minister González, die Sprengstoffe seien offenbar von „Unternehmen, die Steinbrüche betreiben“, erworben worden. (ABC Color)


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