„La Huerta“ startet in dieser Woche mit den Aktivitäten

Das Landwirtschaftliche Ausbildungszentrum „La Huerta“ festigt seine Stellung als eine der bedeutendsten Bildungseinrichtungen des paraguayischen Chaco. Das teilte der Verwaltungsdirektor des landwirtschaftlichen Ausbildungszentrums „La Huerta“, Rainer Epp, gegenüber Radio ZP-30 mit. Unter der Trägerschaft der Vereinigung der Dienste für indianisch-mennonitische Zusammenarbeit, ASCIM, bietet „La Huerta“ ein einzigartiges Bildungsmodell. Die Einrichtung liegt in der Zone von Casuarina im Distrikt Boquerón und verbindet das Leben auf dem Land mit akademischer Exzellenz.

Epp erläuterte den Beginn der Aktivitäten sowie die Bedeutung der Eingewöhnungswoche. Diese stelle einen zentralen Bestandteil bei der Aufnahme neuer Schüler dar. Für das Jahr 2026 habe die Institution einen strategischen Zeitplan für den Empfang der Bewerber festgelegt. Die Eingewöhnungsphase findet vom 2. bis 6. Februar statt und ist intensiver und dynamischer als in den Vorjahren. Die Anreise der Schüler erfolgte bereits am Sonntag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr. Während dieser Woche arbeiten die Jugendlichen in verschiedenen Bereichen, um sich mit der Einrichtung vertraut zu machen und sich an das Leben im Schülerwohnheim anzupassen. Am Ende der Eingewöhnungswoche führen die Fachlehrkräfte eine Aufnahmeprüfung durch, auf deren Grundlage über die Zulassung der Bewerber entschieden wird.

Epp wies auf die zwei Hauptausbildungswege von „La Huerta“ hin. Diese bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich im landwirtschaftlichen Bereich zu qualifizieren. Zum einen gibt es den praktischen Landtechnik-Zweig: Dieser richtet sich an Schüler, die die 5. Klasse abgeschlossen haben. Im ersten Jahr absolvieren sie die 6. und 7. Klasse, im zweiten Jahr die 8. und 9. Klasse, womit sie auf den anschließenden Besuch der Oberstufe vorbereitet werden. Zum anderen gibt es den Bachillerato Técnico Agropecuario, BTA. Der ist gedacht für Jugendliche, die bereits die 9. Klasse erfolgreich abgeschlossen haben und eine direkte technische Spezialisierung im Agrarbereich anstreben.

Zudem wies der Verwaltungsdirektor von La Huerta darauf hin, dass die produktive Infrastruktur von „La Huerta“ das zentrale Lernumfeld bilde, in dem die Schüler ihre praktischen Fähigkeiten erwerben. Das Gelände umfasst um die 2.000 Hektar. Für Viehzucht stehen 1.000 Hektar Weidefläche zur Verfügung und für Landwirtschaft 120 Hektar Ackerland. Dazu gibt es einen spezialisierten Bereich für den Milchviehbetrieb, in dem die Milchproduktion organisiert wird. (Radio ZP-30)

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