In Paraguay werden zur Sommerzeit verstärkte Verkehrskontrollen durchgeführt

Die Nationale Autobahnpolizei, zu Spanisch Patrulla Caminera, hat für die Sommersaison 2025 – 2026 eine großangelegte Operation mit rund 500 Beamten gestartet. Ziel der Mobilisierung ist, die Sicherheit der tausenden Bürger zu gewährleisten, die zu den wichtigsten touristischen Zielen Paraguays unterwegs sind. Der Einsatz läuft bis zum 1. März.Wie Beamte der Patrulla Caminera gegenüber Radio ZP-30 mitteilten, wurden für diese Zeitspanne 484 nationale Inspektoren mobilisiert, die im Rotationssystem arbeiten. Neben der Personalstärke sorgt moderne Technik für effiziente und transparente Kontrollen, darunter elektronische Zahlungen, Radargeräte, Bodycams und Alkoholmessgeräte, die auf Transparenz und Effizienz der Kontrollen ausgerichtet sind. Elektronische Geldstrafen können sofort über Online-Terminals beglichen und digital erfasst werden. Logistisch unterstützt eine Flotte von 61 Pick-ups, 17 Motorrädern, Plattform-LKW sowie Bussen die Beamten auf den Straßen. Wie von der nationalen Autobahnpolizei berichtet wurde, werden die Kontrollen an das Verkehrsaufkommen angepasst. Wie es heißt, konzentrieren sich die Beamten insbesondere auf kritische Verhaltensweisen wie Alkohol am Steuer, unzulässige Überholmanöver, überhöhte Geschwindigkeit sowie die korrekte Nutzung der vorgeschriebenen Beleuchtung. Schwerpunktbereiche sind zentrale Punkte in Central, Cordillera und Paraguarí, mit verstärkter Kontrolle in Städten wie San Bernardino, Ypacaraí, Caacupé, Encarnación und Ciudad del Este. Zur verstärkten Wirksamkeit des Einsatzes werden die Maßnahmen mit der Nationalpolizei, der Staatsanwaltschaft, der Dinatran sowie den städtischen Verkehrspolizeien koordiniert. Somit soll eine schnelle Reaktion auf Notfälle oder unvorhergesehene Ereignisse gewährleistet werden.Auf Grundlage des Gesetzes 5016/14 über Verkehr und Verkehrssicherheit sowie der für 2026 geltenden Aktualisierungen der Straßenpatrouille werden Verkehrsverstöße in leichte, schwere und sehr schwere Verstöße aufgeteilt. Die Geldstrafen werden auf Basis des aktuellen Mindesttagelohns berechnet, der nach der letzten Anpassung im Juli 2025 gilt. (Radio ZP 30)