In der indigenen Siedlung Ijnapui ist zum ersten Mal der sogenannte traditionelle Ayoreo-Chili auf einem Feld angepflanzt worden. Darüber berichtet die Munizipalität Filadelfia. Möglich wurde das durch ein Projekt der Stadtverwaltung Filadelfia mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ, des Umweltministeriums, MADES, und weiterer Partner. Dafür wurden Bewässerungsanlagen und Elektrozäune installiert. Bisher wuchs diese Chili-Art nur wild in den Wäldern des Chaco. Fachleute des paraguayischen Agrarforschungsinstituts, IPTA, begleiteten den Anbau.
Mit dem Versuch möchten die Beteiligten mehr über den Anbau dieser besonderen Chili-Art lernen. Das Ziel ist, die nachhaltige Produktion zu fördern, das kulturelle Erbe der Ayoreo zu bewahren und den Siedlungen neue Einkommensmöglichkeiten zu eröffnen. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt beitragen. (Facebook: Municipalidad Filadelfia)
