In Fuerte Olimpo, der Hauptstadt des Departaments Alto Paraguay, sowie in umliegenden Ortschaften des Distrikts sind in letzter Zeit eine Reihe an Aktivitäten gelaufen. Diese umfassten vor allem Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und kommunale Dienstleistungen. Wie der Bürgermeister vom Distrikt Fuerte Olimpo, Moisés Recalde, gegenüber Radio ZP-30 mitteilte, führte ein Ärzteteam des Gesundheitsministeriums in der Gesundheitsstation, der USF , Operationen und klinische Untersuchungen durch. Das in Fuerte Olimpo in der vergangenen Woche. Dies verdeutliche den hohen Bedarf an Fachärzten.
Bürgermeister Moisés Recalde betonte jedoch, dass nach Abschluss dieser Einsätze wieder Patienten in Krankenhäuser der Hauptstadt oder nach Concepción und Pedro Juan Caballero evakuiert werden müssen. Das aus dem Grund, da seit einem Jahr kein Anästhesist mehr vor Ort sei. Evakuierungen erfolgen auf Land-, Wasser- oder Luftweg, unterstützt durch den neuen Krankenwagen, den die USF , von Toro Pampa erhalten hat. Die Transporte würden des Öfteren durch die abgelegene Lage und die schlechten Straßen erschwert. Gesundheitsministerin María Teresa Barán besichtigte zudem das Regionalhospital, das seit vier Jahren im Bau ist, um die medizinische Versorgung langfristig zu verbessern.
In Bezug auf die Sicherheit erklärte Recalde, dass die Stadt und der Bezirk Fuerte Olimpo weiterwachsen. Nach wie vor stehe man vor Herausforderungen. Seiner Ansicht nach haben sich die Sicherheit und Ordnung dank des Polizeidirektors von Alto Paraguay deutlich verbessert. Es würden sowohl tagsüber als auch nachts Kontrollen durchgeführt. Außerdem sei der Personalbestand der Polizei erheblich aufgestockt worden: 50 neue Sicherheitskräfte wurden im gesamten Departament Alto Paraguay verteilt. Die meisten stammen aus der Region selbst. Zu den Hauptproblemen zähle weiterhin der Viehdiebstahl, der durch die verstärkten Kontrollen mittlerweile etwas eingedämmt werden konnte.
Im Bildungsbereich werden derzeit die Schulmaterialien an die Schüler verteilt. Das Programm ,,Hambre Cero“ habe im vergangenen Jahr sehr gut funktioniert; das Essen sei für viele Ortschaften des Distrikts von grundlegender Bedeutung.
Weiterhin betonte Coronel, dass die Stadtverwaltung von Fuerte Olimpo vier Dreirädrige Motorräder angeschafft habe: eines für Toro Pampa und die weiteren drei für Fuerte Olimpo. Dort werden sie unter anderem für die Müllabfuhr, Straßenreinigung und verschiedene kommunale Aufgaben eingesetzt.
Abschließend wies der Bürgermeister vom Distrikt Fuerte Olimpo Moisés Coronel darauf hin, dass die Stadt sich zu einer Tourismusattraktion entwickeln könnte. Fuerte Olimpo sei ein sehr attraktiver Ort, viele Menschen möchten ihn besuchen, doch die schlechte Straßenanbindung mache es schwierig. Mit einer besseren Infrastruktur könnte der Ort zu einem wichtigen Tourismusort werden. Besonders das historische Fuerte Borbón benötige dringend Investitionen und Restaurierung, da es stark verfallen sei. Es sei erwähnt worden, dass es Projekte zur Verbesserung gäbe. Diese sollen in Zusammenarbeit der Departamentsverwaltung und des MOPC sowie der spanischen Botschaft in Paraguay durchgeführt werden, so Coronel. Fuerte Olimpo liegt im Norden des Landes am Ufer des Río Paraguay und befindet sich etwa 760 Kilometer von Asunción entfernt. Ursprünglich trug der Ort den Namen Fuerte Borbón, zu Ehren der damals in Spanien herrschenden Dynastie. Zudem ist Fuerte Olimpo auch als „Tor zum Pantanal“ bekannt.
