Drei Kollegen aus der Seelsorgeabteilung sowie unser Kollege aus der Presseabteilung, Lucio Romero, sind derzeit im Nordosten des Landes unterwegs. Sie besuchen verschiedene Siedlungen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
Wie Romero berichtete, waren sie gestern in der Siedlung Ñu Guasu. Die meisten Bewohner leben dort in Häusern aus Blech oder Planen – Unterkünfte, die in dieser Jahreszeit besonders heiß werden. Entsprechend groß ist die Freude über die Wohnungen, die die Regierung für die Siedlung angekündigt hat. Mit dem Bau soll in nächster Zeit begonnen werden, so Romero.
Ñu Guasu liegt im Departament Boquerón und gehört zum Distrikt Mariscal Estigarribia. Die Siedlung wurde vor rund 25 Jahren gegründet und aktuell leben dort 90 Familien, wie der Siedlungsleiter, Claudio Benítez erklärte. Die Mehrheit der Bewohner gehört zur Ethnie der Guaraní Ñandeva. Sie leben vor allem von Viehzucht und Landwirtschaft. Die Siedlung befindet sich in einer entlegenen Gegend. Wenn Lebensmittel knapp werden, müssen die Menschen weite Strecken zurücklegen, um größere Ortschaften wie Madelón oder La Patria zu erreichen. Die Situation wird zusätzlich dadurch erschwert, dass es keine Busverbindung in diese Gegend gibt. (ZP-30)
