Darüber informierte die Dozentin und Vertreterin der Stiftung für Zöliakie-Betroffene, FUPACEL, Leanne Winter, im Gespräch mit ZP-30. Die erste Veranstaltung findet am Freitag, den 5. Juni, um 19:00 Uhr in der Fakultät für Gesundheitswissenschaften auf dem Campus des Krankenhauses Filadelfia statt. Sie richtet sich an Ärzte, Pflegekräfte, Ernährungsberater, Psychologen und weitere Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich.
Am Samstag, den 6. Juni, beginnt um 8:00 Uhr ein zweites Treffen für Menschen mit Zöliakie und deren Familienangehörige. Dabei stehen der Austausch von Erfahrungen und praktische Informationen für den Alltag im Mittelpunkt.
Zöliakie ist laut Winter eine Autoimmunerkrankung. Betroffene vertragen kein Gluten, ein Eiweiß, das unter anderem in Weizen, Gerste und Roggen vorkommt. Die Krankheit kann verschiedene Beschwerden verursachen, zum Beispiel Durchfall, Wachstumsstörungen oder Probleme bei der Nährstoffaufnahme. Da die Symptome sehr unterschiedlich sein können, wird Zöliakie oft als „Chamäleon unter den Krankheiten“ bezeichnet.
Wie Winter weiter erklärte, gibt es keine Heilung für Zöliakie. Die einzige Behandlung besteht darin, lebenslang auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten. Wird Gluten konsequent gemieden, können Betroffene ein normales und gesundes Leben führen. Am kommenden Wochenende werden in Filadelfia weitere Informationen zum Thema Zöliakie angeboten. Beide Veranstaltungen sind kostenlos. (ZP-30)
