Am IBI in Yalve Sanga findet in dieser Woche ein Pastorenseminar statt

Dazu sind rund 150 Pastoren aus verschiedenen Siedlungen des Chaco angereist. Einige sogar von weit her, wie aus dem Grenzgebiet zu Bolivien. Einige Teilnehmer konnten wegen Regen und Überschwemmungen nicht anreisen. Das sagte der Direktor des indigenen Bibelinstituts, IBI, Guido Froese, im Gespräch mit ZP-30.    

Das Seminar besteht aus Vorträgen an den Vormittagen und Nachmittagen. Dazwischen gibt es Zeiten, in denen sich die Pastoren in ihren jeweiligen Ethnien und Sprachen zusammensetzen. Dort wiederholen sie die Inhalte und sprechen über Erlebnisse und Herausforderungen aus ihren eigenen Siedlungen. So entstehen Beziehungen und sie helfen sich gegenseitig in ihrer Aufgabe als Gemeindeleiter.    

Dieses Seminar ist laut Froese etwas Besonderes im Chaco. Es findet zweimal im Jahr statt, im Mai und September. Viele der Pastoren kennen es schon und kommen sehr gerne dafür nach Yalve Sanga. Die Anreise organisieren meistens die Siedlungen, die Gemeinden oder Missionsorganisationen wie die ACOMEM.    

Neben dem Seminar gibt es am Ibi das ganze Jahr über Unterricht. Dieses Jahr habe gut begonnen, obwohl sich etwas weniger Studenten als sonst angemeldet haben, so Froese. Eine große Herausforderung seien derzeit Krankheiten unter den Studenten. Deshalb gehe es am Ibi nicht nur um den Unterricht, sondern auch darum, sich gegenseitig zu helfen und als Gemeinschaft zu leben, betonte der IBI-Direktor im Interview mit ZP-30. (ZP-30)

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