Paraguay hat eine der Vizepräsidentschaften der UN-Generalversammlung für die kommende Amtsperiode erfolgreich übernommen. Wie IP Paraguay berichtet, wurde Paraguay offiziell in den Vorstand der weltweiten Staatengemeinschaft für die einjährige Sitzungsperiode ab September gewählt. Der ständige Vertreter Paraguays bei den Vereinten Nationen, Botschafter Marcelo Scappini, wird unser Land in diesem globalen politischen Führungsgremium vertreten. In dieser neuen Funktion unterstützt Paraguay den neu ernannten Präsidenten der Versammlung, Khalilur Rahman, bei der Leitung der Debatten zwischen den insgesamt 193 Mitgliedsstaaten. Das Land hatte diesen wichtigen Posten auf internationaler Bühne bereits vor einigen Jahren inne und sieht die erneute Wahl als Bestätigung für seine kontinuierliche diplomatische Arbeit. Der Vorstand der Generalversammlung setzt sich neben dem Präsidenten und den Vertretern der UN-Sicherheitsratsmitglieder aus den gewählten Vizepräsidenten zusammen. (IP Paraguay)
Paraguay hat eine wichtige internationale Konferenz zum weltweiten Umweltschutz offiziell eröffnet. In der Stadt Hernandarias hat die Jahrestagung des bekannten Unesco-Programmes „Der Mensch und die Biosphäre“ begonnen. Laut dem Außenministerium betonten Staatspräsident Santiago Peña und Außenminister Rubén Ramírez Lezcano bei der Eröffnung die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung. Ziel des Treffens ist, die Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und der Politik weltweit zu stärken. Die Teilnehmer aus zahlreichen Ländern beraten über den Zustand der globalen Biosphärenreservate und prüfen neue Schutzgebiete für den Zeitraum bis zum Jahr 2035. Als Tagungsort dient das binationale Wasserkraftwerk Itaipú, das als Vorbild für die Verbindung von sauberer Energiegewinnung und Naturschutz gilt. Mit der Ausrichtung dieser Konferenz stärkt Paraguay seine Rolle beim internationalen Schutz der biologischen Vielfalt. (MRE)
Das Ingavi hat ein hochpräzises, computergestütztes Navigationssystem in Betrieb genommen. Das IPS-Ingavi-Krankenhaus hat als erste Einrichtung des nationalen Fürsorgeinstituts ein sogenanntes Neuronavigationssystem angeschafft. Darüber berichtet IP Paraguay. Die neue Technologie funktioniert ähnlich wie ein Navigationssystem im Auto und zeigt den Chirurgen während des Eingriffs dreidimensionale Bilder des Körpers in Echtzeit. Dadurch können OP-Teams die Instrumente millimetergenau steuern und Verletzungen von gesundem Nervengewebe verhindern. Die ersten beiden komplizierten Operationen an einer älteren Patientin mit Wirbelsäulenverschleiß und einem jungen Mann mit einem Tumor am Rückenmark verliefen bereits erfolgreich. Durch den Einsatz des neuen Geräts sind deutlich kleinere Schnitte notwendig, wodurch die Patienten weniger Schmerzen haben und das Krankenhaus viel schneller wieder verlassen können. (IP Paraguay)
Wissenschaftler der Nationaluniversität UNA haben einen biologischen Marker zur rechtzeitigen Erkennung schwerer Dengue-Verläufe entdeckt. Ein Forschungsteam der medizinischen Fakultät UNA hat herausgefunden, dass ein erhöhter Ferritinwert im Blut von Kindern ein verlässlicher Warnhinweis für einen lebensgefährlichen Krankheitsverlauf ist. Darüber schreibt die Zeitung Última Hora.Durch diese Entdeckung können Ärzte im Krankenhaus sofort erkennen, welche jungen Patienten intensiv überwacht werden müssen, noch bevor schwere Komplikationen auftreten. Die betroffenen Kinder können so direkt auf die Spezialstation verlegt und lückenlos medizinisch betreut werden. Die wissenschaftliche Untersuchung dauerte zwei Jahre und wurde nun im renommierten internationalen Fachmagazin „Frontiers in Pediatrics“ veröffentlicht. Für die paraguayischen Mediziner bedeutet diese Veröffentlichung einen internationalen Erfolg und einen Meilenstein im Kampf gegen das tropische Dengue-Virus. (ÚH)
Paraguay und Japan haben eine wissenschaftliche Allianz zum Schutz der heimischen Weizenproduktion vereinbart. Die Nationaluniversität von Asunción, UNA, hat in Zusammenarbeit mit der japanischen Regierung das erste internationale Forschungsprojekt zur Bekämpfung einer gefährlichen Getreidekrankheit gestartet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay berichtet, bedroht die sogenannte Pyricularia-Pilzkrankheit den paraguayischen Weizenanbau massiv und kann im schlimmsten Fall zu einem vollständigen Ernteausfall führen. Für das auf fünf Jahre angelegte Vorhaben stellt Japan eine finanzielle Unterstützung von fast zwei Millionen US-Dollar bereit. Wissenschaftler aus beiden Ländern arbeiten ab August in den Hauptanbauregionen Alto Paraná und Itapúa gemeinsam an neuen, resistenten Weizensorten. Das Getreide ist für unser Land ein lebenswichtiges Wintergut, das die Existenz tausender Bauernfamilien sichert und sowohl für den Inlandsmarkt als auch für den Export von großer Bedeutung ist. (IP Paraguay)
Feuerwehrleute haben einen verletzten Ameisenbären aus einem paraguayischen Wohngebiet gerettet. In der Innenstadt von Concepción haben Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr heute Morgen einen großen Ameisenbär in Sicherheit gebracht. Wie ABC Color berichtet war ein Anwohner mitten in der Nacht durch das anhaltende Bellen seiner Hunde aufmerksam geworden und entdeckte den Ameisenbären im Hinterhof. Das Tier hatte sich auf seiner Wanderung durch die Stadt vermutlich an einer Glasscherbe verletzt und wehrte sich anfangs aggressiv gegen die Rettung. Den Helfern gelang es schließlich, das Wildtier in einen Käfig zu locken. Der verletzte Ameisenbär wurde zur medizinischen Versorgung in die tiermedizinische Fakultät der Nationalen Universität gebracht. Experten vermuten, dass das Tier aus der Richtung des nahegelegenen Paraguay-Flusses in das Stadtzentrum gelaufen war. (ABC Color)
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