Polizei verhindert Kokaintransport aus dem Hafen von Villeta. Das Rauschgift, das in Körnersäcken versteckt war, sollte nach Europa gehen, wie das Nachrichtenportal ADN Digital berichtet. Demnach wurde eine Lieferung von 509 Kilogramm Kokain gestern im Hafen Seguro Fluvial de Villeta entdeckt. – Während eines Einsatzes unter der Leitung der Nationalen Steuerbehörde, DNIT und der Nationalpolizei. Die Drogen waren in Säcken mit Bohnen, Mais und Reis versteckt, die als Endziel die Niederlande hatte.
Die Ladung war auf den Namen des Unternehmens „SJ Comercial“ registriert. Das ist ein Unternehmen im Import- und Exportbereich, dass auf die Ausfuhr von Produkten spezialisiert ist, die aus der Forst- und Agrarwirtschaft, der Viehzucht, Maschinenbau und Teilen für die Industrie bestehen.
Der Leiter der Abteilung für Drogenbekämpfung, César Diarte, erklärte in einem Interview, dass die Ladung aus etwa 1.360 Paketen bestand. Diese seien so sorgfältig verpackt worden, dass die Droge nur schwer auffindbar war. Die Kokainpackungen waren mit Kohlepapier und Fett überzogen. Das ist eine gängige Methode, um zu vermeiden, dass Spürhunde die Ware erschnüffeln. Das Kontrollsystem der Behörden im Hafen von Villeta hatte jedoch Unregelmäßigkeiten identifizieren, was die Beamten veranlasste, besser zu suchen.
Nach Angaben des Polizeichefs hätte die beschlagnahmte Droge, wenn sie ihren Bestimmungsort erreicht hätte, einen Wert von schätzungsweise 50.000 Dollar pro Kilogramm gehabt, was insgesamt über 25.000.000 Dollar entspricht. Die für den Export verantwortliche Person wurde als Leonardo Franco Sánchez identifiziert, – ein Paraguayer der festgenommen wurde. Nach Angaben von Diarte hat der Verdächtige bereits mindestens zwei ähnliche Transporte nach Europa durchgeführt. Die zuständige Staatsanwältin Ingrid Cubilla leitet ab jetzt die Ermittlungen, die zu dem Netzwerk führen sollen, das hinter diesen Versand steht. (ADN Digital)
Die Freundschaftsbrücke wird nächste Woche für eine Stunde geschlossen. Wie die Tageszeitung Última Hora berichtet, wird am kommenden Dienstag die Freundschaftsbrücke zwischen Paraguay und Brasilien für eine Stunde gesperrt sein. Wie es heißt, sollen Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
Der Einsatz der Arbeiter dort findet am Dienstag zwischen eins und zwei Uhr morgens statt. Es geht darum, dass der übrliche intensive Verkehr auf der Brücke so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Die Arbeiten sind Teil des Straßen-Wartungsplanes, der im Konzessionsvertrag des Unternehmens vorgesehen ist, das die Arbeiten durchführt. In den westlichen und südwestlichen Regionen des brasilianischen Bundesstaates Paraná verwaltet das Unternehmen 660 Kilometer Straßenstrecken. Auf der Freundschaftsbrücke werden horizontale Signal- und Fahrbahnüberwachungen durchgeführt, zwei wichtige Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und zur Gewährleistung der Langlebigkeit der Brücken-Infrastruktur.
Während des Einsatzes werden Teams mit Sensoren die Oberfläche der Brücke abfahren, um genaue Daten über den Zustand der Fahrbahn zu sammeln, die als Grundlage für die Planung zukünftiger Reparaturen oder Verbesserungen dienen werden. Gleichzeitig wird eine andere Gruppe von Arbeitern die Fahrbahnmarkierungen mit neuer Farbe streichen, um die Sicht zu verbessern.
Um die Sicherheit zu gewährleisten, wird die brasilianische Bundesstraßenpolizei die Arbeiten begleiten, wobei Personal vor Ort ist, um den Verkehr zu regeln. Reisenden wird empfohlen, während des Betriebs in der Umgebung der Baustelle vorsichtig zu fahren, die Hinweise zu beachten und auf die Baustellenschilder zu achten. Im Falle von Regen oder anderen widrigen Wetterbedingungen kündigte das zuständige Unternehmen an, die Dienstleistungen auf einen anderen Termin zu verschieben. (Última Hora)
Die Senad ist bei der Ralley-WM in Itapúa gegen Drogenhändler vorgegangen. Die Antidrogenbehörde verhinderte gestern durch den Einsatz von Spezialeinheiten ihrer Regionalabteilung Encarnación, dass 600 Dosen Kokain-Hydro-Chlorid unter die Menschen gebracht werden. Die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay informiert über den Einsatz unter der Leitung des Drogenfahnders Enrique Fornerón. Zwei in Encarnación wohnhafte Verdächtige wurden festgenommen, – die Ware beschlagnahmt.
Wie die staatliche Agentur berichtet, begann die Operation mit der Festnahme eines jungen Mannes auf offener Straße, der mehrere verkaufsfertige Dosen des Rauschgiftes bei sich trug. Anschließend wurde unter richterlicher Anordnung ein Haus im Stadtviertel San Isidro durchsucht, wo der Polizei eine weitere Person ins Netz ging, die an der Drogenverteilung mitbeteiligt war. Beschlagnahmt wurden dabei weitere Portionen Kokain und Utensilien, die für die Vorbereitung und den Vertrieb des Rauschgiftes benutzt werden. Dazu gehörten neben den 224 Gramm Kokain-Hydro-Chlorid, zirka 30.000.000.- Guaraníes und 93.000 argentinische Pesos in bar. In dem Haus beschlagnahmte die Polizei zudem eine digitale Waage, Mobiltelefone, Plastikverpackungen und Gummibänder, sowie ein Auto vom Typ Toyota Allion und ein Motorrad; – Fahrzeuge, die für die Drogenlieferung genutzt wurden. Mit der Aktion zeigte die Senad aktive Präsenz auf den Straßen und ihren Willen, im Rahmen der nationalen Strategie gegen den Drogenmussbrauch vorzugehen. (IP-Paraguay)