Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 14. Juli 2026

Übung in Loma Plata soll Platz für Rettungsfahrzeuge verbessern. Die Freiwillige Feuerwehr von Loma Plata führt am morgigen Mittwoch gegen 6:45 Uhr eine Übung durch. Darüber informierte der Feuerwehrkommandant, Sergio Koch, heute in einem Interview mit ZP-30. Dabei soll gezeigt werden, wie Autofahrer richtig reagieren, wenn sich ein Einsatzfahrzeug mit Sirene nähert. Die Übung beginnt am Feuerwehrhaus und führt über die Avenida Central bis zur Fünfergrenze. Mit dabei sind auch die Verkehrspolizei, die Nationalpolizei und das Krankenhaus.

Koch erklärte, dass zahlreiche Autofahrer Einsatzfahrzeugen noch immer keinen Platz machen. Manche hören die Sirene wegen lauter Musik nicht, andere beschleunigen sogar oder ignorieren das Fahrzeug. Das könne Menschenleben gefährden und sogar zu weiteren Unfällen führen, betonte Koch.

Die Feuerwehr möchte deshalb das Bewusstsein der Bevölkerung stärken. Solche Übungen sollen künftig regelmäßig stattfinden. Koch erinnerte daran, dass Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Sirene immer Vorfahrt haben. Autofahrer sollten möglichst nach rechts ausweichen und den Weg freimachen. Wer den Einsatz behindert, muss mit einer Geldstrafe rechnen. (ZP-30)

Der Justizminister hat nach Fund von über 500 Handys die Entlassung des gesamten Gefängnispersonals in Coronel Oviedo angeordnet. Darüber berichtet ADN Digital.Bei der gestrigen großangelegten Razzia in der Regionalstrafanstalt von Coronel Oviedo haben über 250 Einsatzkräfte insgesamt 516 Mobiltelefone, SIM-Karten und selbstgebaute Waffen beschlagnahmt, die für Betrugsdelikte aus der Haft heraus genutzt wurden. Justizminister Rodrigo Nicora erklärte, dass damit statistisch etwa 30 % der Insassen Zugriff auf ein Mobiltelefon hatten. Als direkte Konsequenz seien das gesamte Verwaltungs- und Wachpersonal des Gefängnisses vom Dienst suspendiert und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Da dem paraguayischen Gefängnissystem derzeit wirksame Signal-Störsender fehlen, kündigte der Minister den zeitnahen Kauf neuer Blockadetechnologien sowie eine engmaschige Überwachung durch die Cybercrime-Spezialeinheiten der Nationalpolizei an. (ADN Digital)

Paraguay und Brasilien haben ein gemeinsames Militärmanöver in San Pedro durchgeführt. Wie La Tribuna schreibt, haben die paraguayische Marine und die brasilianische Kriegsmarine im Rahmen des 26. bilateralen Manövers „NINFA XXVI“ eine einwöchige gemeinsame Militärübung im Departament San Pedro absolviert. Ziel war die Stärkung der Grenzsicherheit sowie der Zusammenarbeit bei Fluss- und Landoperationen. An dem strategischen Training, das auf internationalen Verteidigungsabkommen basiert, nahmen mehrere paraguayische Patrouillenboote sowie vier Flussschiffe der brasilianischen Marine teil. Laut dem Sprecher der paraguayischen Marine, Derlis Giménez, dienten die koordinierten Übungen im Einsatzgebiet dazu, die Interoperabilität beider Streitkräfte im Grenzraum zu verbessern und den Erfahrungsaustausch bei der Bekämpfung illegaler Aktivitäten auf den Wasserwegen zu vertiefen. (La Tribuna)

Paraguay hat ein historisches Luftfahrt-Abkommen für mehr Flüge in Südamerika unterzeichnet. Präsident Santiago Peña hat gemeinsam mit Argentinien, Brasilien und Chile neue Verträge unterschrieben, um den Flugverkehr in der Region deutlich zu vereinfachen. Das Ziel ist ein gemeinsamer südamerikanischer Luftverkehrsmarkt, auf dem Fluggesellschaften wesentlich freier als bisher neue Strecken anbieten und sogar Flüge vollständig außerhalb ihres Heimatlandes betreiben dürfen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IP informiert, sprechen Experten von einem Meilenstein. Dadurch würden bürokratische Grenzen abgebaut, der Tourismus und der Handel angekurbelt und Asunción langfristig zu einem zentralen Drehkreuz für den Luftverkehr in Südamerika entwickelt. (IP Paraguay)

Zwei Schwerverbrecher sind aus dem Regionalgefängnis von Misiones geflohen und haben eine Großfahndung ausgelöst. Die verurteilten Straftäter Ignacio Cubilla und Pascual Benítez Miranda sind in der Nacht zum Dienstag aus der Haftanstalt in San Juan Bautista entkommen. Sie hatten die Gitter im Verwaltungsbereich durchtrennt und den Außenzaun zerschnitten. Laut ABC Color handelt es sich bei den Flüchtigen um einen wegen internationalen Drogenhandels zu 13 Jahren Haft verurteilten Kartellchef sowie einen mutmaßlichen Auftragskiller, der eine 26-jährige Strafe wegen Mordes verbüßte. Beide Männer stammen aus den Regionen Itapúa und Caazapá und verfügen dort über kriminelle Netzwerke. Deshalb hat die Nationalpolizei ein großangelegtes Riegelverfahren mit Straßensperren an allen Hauptzufahrtswegen des Nachbardepartaments eingeleitet, um eine Flucht in ihre Heimatgebiete zu verhindern. (ABC Color)


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