Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 13. Januar 2022

Heute ist der „Welttag zur Bekämpfung von Depressionen“. Eine von Fachleuten des Uniklinikum Clínicas veröffentlichte Studie hat ergeben, dass 30 Prozent der untersuchten paraguayischen Bevölkerung an schweren Depressionen leidet und diese nicht behandelt werden. Der Facharzt für Psychiatrie, Doktor Julio Torales meint, dass eine Depression eine Krankheit ist, die eine genetisch-biologische Grundlage haben kann. Das mache manche Menschen anfälliger für diese Krankheit als andere, so der Arzt. Depressionen werden auch von ungünstigen Umweltfaktoren, Gewalt, wirtschaftlichen Problemen, Beziehungsproblemen, Frustrationen und auch psychologischen Faktoren ausgelöst. Die Depression beeinflusst das ganze Denken und Handeln, wie die Psychologin Dalma Vergara gegenüber Radio ZP-30 sagte. Eine Depression habe nichts mit der normalen Alltagstraurigkeit und der Traurigkeit, die über längere Zeiträume auftritt, zu tun, so die Psychologin. Falls Sie, werte Zuhörerin, werter Zuhörer, schon über längere Zeit mit schweren Gedanken zu kämpfen haben, suchen Sie Hilfe im Gespräch. Die Nummer vom Sanatorium Eirene in Filadelfia lautet 0985 387 714. (La Nación/IP Paraguay/Radio ZP-30)

 

Die Arbeiten an der “Bioceanica“ schreiten weiter voran. Es müssen nur noch zwei Abschnitte fertig gestellt werden: der Abschnitt 12 im Departament Boquerón, und der Abschnitt 11 im Departament Alto Paraguay. Darüber informiert die Internetseite des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC. Beide Abschnitte sind etwas mehr als 14 Kilometer lang, so dass sich die Gesamtlänge der sich noch in Arbeit befindlichen Abschnitte auf etwas mehr als 28 Kilometer beläuft. Danach verbleiben nur noch die ergänzenden Arbeiten der Beschilderung. Dieser Abschnitt wird voraussichtlich Ende Januar, also einen Monat früher als geplant, fertiggestellt werden. (MOPC)

Das Außenministerium fordert die Aufklärung im Fall des Todes des jungen Paraguayers auf dem Paraná. Darüber schreibt die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay. Es geht um den Todesfall des 22-jährigen Rodrigo Fabián Caballero. Der junge Mann war angeblich am vergangenen Montag von der argentinischen Küstenwache beim Versuch, den Río Paraná zu überqueren, getötet worden. Seine mitreisende Cousine, Celina Escobar, hatte nach dem Vorfall Anzeige auf dem Polizeirevier von Capitán Meza erstattet. (IP Paraguay, Archiv Radio ZP-30)

Im Paraguay-Fluss bei Concepción ist gestern ein Mann ertrunken. Über diesen Unfall berichtet die Zeitung ABC Color. Gestern Nachmittag wurde am Ufer des Río Paraguay, beim alten Hafen der Stadt Concepción, ein 53 Jahre alter Mann als vermisst gemeldet. Zeugen gaben an, dass der als Luis Santiago Alcaraz Peña identifizierte Mann mit einem Motorrad am alten Hafen angekommen und daraufhin ins Wasser gegangen war. Bald darauf verschwand er. Taucher der Küstenwache von Concepción machten sich auf die Suche nach Alcaraz und gegen 17 Uhr 30 fanden sie seinen leblosen Körper in einer Tiefe von etwa 5 Metern. (ABC Color)

MOPC schreibt die Installation von Sonnenkollektoren zur Beleuchtung der Costanera aus. Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC, hat heute bekannt gegeben, dass es die Installation einer Led-Beleuchtung für die nördliche Uferpromenade von Asunción ausschreiben wird. Wie ABC Color schreibt, soll die Beleuchtung mit Solarzellen betrieben werden. Dies ist eine Reaktion auf den ständigen Diebstahl der Beleuchtungskabel der neuen Allee. Der neue Vizeminister für Bauwesen des MOPC, Rodolfo Segovia, teilte mit, dass das Projekt etwa 300 Tausend Dollar kosten wird. Man sei sich dessen bewusst, dass auch die Solarplatten gestohlen werden könnten, wenn die Sicherheitsvorkehrungen in dem Gebiet nicht verbessert werden, hieß seitens des Ministeriums. (ABC Color)

Fast ein Jahr nach dem Flugzeugabsturz macht José Zaván seine ersten Schritte.  Am kommenden 9. Februar jährt sich der Flugzeugabsturz auf dem Gelände der paraguayischen Luftwaffe, bei dem 7 Menschen ums Leben gekommen waren. Wie Hoy schreibt, hat nur der junge José Zaván den Unfall überlebt und befindet sich auf gutem Weg der Besserung. Er hat mehrere Operationen erhalten, wird medizinisch überwacht und bekommt physiotherapeutische Behandlungen. Seit gestern kursiert in den sozialen Netzwerken ein Video von Zaván, das ihn bei seinen ersten Schritten zeigt, ohne jegliche Hilfe. Die Mutter des jungen Mannes hob die Unterstützung hervor, die die Familie in der schweren Zeit erhalten hat. Sie fordert aber auch, dass jemand offiziell die Verantwortung für den Unfall übernimmt. (Hoy)