Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 08. Oktober 2021

Gobernación Boquerón beteiligt sich an der Formulierung von Maßnahmen zugunsten von Kindern und Jugendlichen angesichts des Klimawandels. Das Gouverneursamt Boquerón hat an einer Gesprächsrunde mit dem Thema „Die Auswirkungen des Klimawandels in der südamerikanischen Region Gran Chaco“ teilgenommen. Wie die Departamentsregierung auf ihrer Facebookseite berichtete, präsentierte die Institution dabei ihre Arbeit zur Vorbeugung und Abschwächung des Klimawandels. Organisiert wurde das Treffen von der Koordinationsstelle für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, kurz Unicef und Unep. (Facebook: Gobernación Boquerón)

 

Die Regierung hält an die Gehaltsanpassung von 11 Prozent als Obergrenze für Lehrer fest. Das geht aus einer Meldung der Zeitung La Nación hervor. Das Bildungsministerium und die Lehrer konnten sich heute immer noch nicht auf eine Gehaltserhöhung einigen. Die Mobilisierungen sollen deshalb landesweit fortgesetzt werden, heißt es von der Lehrergewerkschaft Otep. Der Finanzminister Óscar Llamosas sagte zu den 11 Prozent, dass dies das Maximum sei, welches das Finanzministerium aufbringen könne. Mittlerweile protestieren auch Lehrer aus dem Chaco. Sie haben sich der Mobilisierung angeschlossen und sperrten zeitweilig die Transchaco. Diese Maßnahme soll am Montag fortgesetzt werden, falls es zu keiner Einigung kommt, heißt es. (La Nación)

Die Maquila-Exporte sind im Vergleich zu 2020 um 80 Prozent gestiegen. Die von Januar bis September registrierten Maquila-Exporte beliefen sich auf insgesamt 622 Millionen Dollar, was einen Anstieg von 80 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum bedeutet. Darüber schreibt die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay, die sich auf einen Bericht des Ministeriums für Industrie und Handel, Mic, beruft. Die Maquila-Industrie besteht darin, dass verarbeitende Unternehmen, den Rohstoff und das Material importieren, hier im Land verbauen oder ein Produkt fertigen, und es danach wieder exportieren. Der Bericht zeigt außerdem, dass in diesem Zeitraum hauptsächlich Autoteile exportiert wurden, und zwar 29 Prozent der Gesamtmenge. An zweiter Stelle stehen Bekleidung und Textilien mit 19 Prozent. In Paraguay gibt es insgesamt 227 Maquila-Industrien. (IP Paraguay, Archiv Radio ZP-30)

In Paraguay herrscht laut Umfrage Ungerechtigkeit beim Zugang zu Gesundheitsbetreuung, Bildung und Justiz. Das geht laut Última Hora aus einer Meinungsumfrage des regionalen Meinungsforschungsinstitutes „Latinobarómetro“ hervor. Die in Lateinamerika durchgeführte Umfrage wurde in insgesamt 18 Ländern durchgeführt. Latinobarómetro hat damit zum ersten Mal die Wahrnehmung der Lateinamerikaner in Bezug auf den Zugang zu Gesundheit, Bildung und Justiz gemessen. Chile und Paraguay führen die Liste der Länder an, in denen die Menschen die größte Ungerechtigkeit beim Zugang zu diesen grundlegenden Dienstleistungen empfinden. In Chile gaben 90 Prozent der Befragten an, dass sie eine Ungerechtigkeit beim Zugang zu Gesundheit, Bildung und Justiz spüren, doch in Paraguay nur 80 Prozent. (Última Hora)

Qualifikationsspiel für die Fußballweltmeisterschaft 2022. Paraguay und Argentinien trennten sich gestern im Unentschieden. Trainer Eduardo Berizzo hatte die paraguayische Elf so aufgestellt, dass sie im Sturm einiges erreichte. Im Abschluss fehlte allerdings der Erfolg. Ähnlich ging es den Gästen aus Argentinien. Das Spiel endete im 0 zu 0 Unentschieden. Auch das Hinspiel in Buenos Aires hatte im 0 zu 0 Unentschieden geendet. In 10 Spielen hat die Albirroja damit 6 Unentschieden und 2 Siege geholt und befindet sich auf Platz 6 in der Punktetabelle. Am kommenden Sonntag spielt die paraguayische Auswahl als Besuchermannschaft gegen Chile. (Conmebol, Wikipedia, eigene Beobachtungen)

Ausländische Investorengruppe zeigt Interesse am Sanierungsplan für den Ypacaraí-See. Vertreter der internationalen Finanzgruppe Kana Holding INC SAC haben sich mit Vertretern des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation getroffen, wie das Nachrichtenportal Hoy berichtet. Dabei wurde über das Problem und den Sanierungsplan des Ypacaraí-Sees gesprochen. Die Unternehmer schlugen vor, die Machbarkeitsstudie abzuwarten, um die Möglichkeiten für ein Projekt analysieren zu können. Kana Holding INC SAC ist eine Gruppe für Finanzierungstechnologie. Sie widmet sich dem Strukturieren von privaten Investitionsprogrammen und der Einsetzung von Mitteln für humanitäre soziale Hilfsprojekte und Umweltpläne. Das Unternehmen wurde in den USA gegründet und hat seinen Hauptsitz in Peru. (Hoy)