Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 9. März 2026

Die Polizei in Boquerón meldet mehrere Einsätze in der vergangenen Woche. Darüber informierte Polizeisprecher Carlos Miguel Gavilán gegenüber ZP-30. Zuerst berichtete er über die Festnahme einer Person wegen mutmaßlicher häuslicher Gewalt im Stadtteil Amistad in Filadelfia. Polizeibeamte waren nach einem Notruf zu einem Haus gerufen worden. Dort trafen sie auf einen Mann, der mit einer Stichwaffe bewaffnet war. Die Beamten konnten ihn überwältigen und festnehmen. Das Opfer wurde zur Polizeiwache gebracht, um Anzeige zu erstatten.

Die Abteilung für Bürgersicherheit von Loma Plata nahm außerdem am Mittwoch einen Mann fest, gegen den drei Haftbefehle vorlagen. Er wurde im Zusammenhang mit einem versuchten schweren Diebstahl gesucht. Nach der Festnahme wurde er zum Kommissariat Nr. 1 in Filadelfia gebracht.

Die Abteilung für Bürgersicherheit in Filadelfia meldete in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Festnahme wegen einem Verstoß gegen das Drogengesetz. Ein Mann war mit einem Motorrad unterwegs und wurde von Polizisten kontrolliert. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Marihuana- und Kokainpäckchen sowie ein Mobiltelefon. Spezialisten wurden hinzugezogen, um die Substanzen zu überprüfen. Auf Anordnung von Staatsanwalt Jorge Benítez blieb der Mann in der Zelle der Polizeiwache in Filadelfia.

Die Polizei in La Patria berichtete am Sonntag zudem über einen Fall von Körperverletzung auf einer Estanzia. Mehrere Personen waren in einen Streit geraten. Dabei erlitt eine Person mehrere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus von Mariscal Estigarribia gebracht. Die Polizei konnte später den mutmaßlichen Täter identifizieren und festnehmen. Er wurde der Staatsanwaltschaft übergeben und ebenfalls nach Filadelfia gebracht.

Insgesamt meldet die Polizei für diese Woche sechs Verhaftungen und zwei vorläufige Festnahmen. Außerdem wurden zwei Personen freigelassen und fünf in Haftanstalten überstellt. Zwei Personen bekamen Hausarrest. Derzeit befinden sich acht Personen in Polizeigewahrsam, die auf ihre Gerichtsverhandlung warten. Soweit der Bericht über die Polizeieinsätze in der vergangenen Woche. (ZP-30)

Gobernación Boquerón und „El Lector“ stärken ihre Zusammenarbeit. Gouverneur Harold Bergen und der Direktor des Verlags „El Lector“, Pablo León Burián, haben sich in der vorigen Woche getroffen. Gemeinsam wollen sie das Bildungsprogramm „Ein Pakt mit dem Lesen 2026“ im Departament Boquerón weiterführen und ausbauen. Im letzten Jahr haben 36 Bildungseinrichtungen davon profitiert. Auch in diesem Jahr soll das Programm weitergehen. Das Ziel ist, mehr Menschen zum Lesen zu motivieren. Außerdem soll dadurch das Leseverständnis verbessert und kritisches Denken gefördert werden.

Das Programm „Ein Pakt mit dem Lesen“ setzt sich zusammen aus vier Bereichen. Zum einen werden mehr als 20 Bibliotheken eingerichtet. Jede erhält eine Sammlung von 150 Büchern, die den Schulen zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es die Buchreihe „Alle Kinder mit ihren Büchern“. Sie richtet sich an Schüler von der ersten bis zur sechsten Klasse und soll sie beim Lesenlernen unterstützen. Ein weiterer Teil des Programms ist der sogenannte Leseplan. Durch ihn bekommen Schulen und Schüler Zugang zu Büchern zu günstigen Preisen. Darüber hinaus gibt es die Sammlung „Lectorcitos“. Sie umfasst 50 Bücher, die Kindern wichtige Werte vermitteln und gleichzeitig die Freude am Lesen fördern sollen. (Facebook: Harold Bergen, Gacetilla de Prensa)

Präsident Santiago Peña unterzeichnet Militärbündnis mit den USA. Darüber berichtet die Zeitung Más Encarnación. Paraguay hat sich einer neuen regionalen Sicherheitsallianz gegen das organisierte Verbrechen angeschlossen. Staatspräsident Santiago Peña nahm in der US-Stadt Miami an der internationalen Konferenz „Escudo de las Américas“ teil. Dort unterzeichnete er gemeinsam mit mehreren Staats- und Regierungschefs die Gründung der sogenannten Koalition gegen Drogenkartelle in Amerika.

Die Initiative wird von den USA unterstützt und von US-Präsident Donald Trump vorangetrieben. Ziel des Bündnisses ist eine stärkere militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit im Kampf gegen länderübergreifende kriminelle Organisationen. Zu den Teilnehmern der Konferenz gehörten unter anderem auch Präsident Javier Milei aus Argentina sowie Nayib Bukele aus El Salvador.

Nach Angaben der paraguayischen Regierung soll die Allianz den Informationsaustausch verbessern und gemeinsame Strategien gegen Drogenkartelle und andere kriminelle Netzwerke entwickeln. Paraguay sieht seine Beteiligung als wichtigen Schritt, um die Sicherheit im Land und in der gesamten Region zu stärken.

Beobachter stellten allerdings fest, dass mehrere Länder mit besonders großen Herausforderungen im Kampf gegen den Drogenhandel nicht an dem Treffen teilnahmen. Dazu gehören unter anderem Mexico, Kolumbien und Venezuela. Die neue Allianz soll künftig vor allem die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in Sicherheitsfragen ausbauen und den Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Amerika verstärken. (Mas encarnacion)


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